Umsätze und Quoten

28. Oktober 2026

Handelsquote bei 2,35 Prozent

Der Depotausschnitt für den aktuellen Newsletter der Woche 43 vom 19. bis 23. Oktober war mit Assets under Management im Wert von 88,79 Mio. Euro mehr als doppelt so groß wie in Woche 42 (38,20 Mio. Euro).

Auch die Handelsquote übertraf mit 2,35 Prozent den Wert der Vorwoche (1,90%) sowie den langfristigen Durchschnitt (2%). Die seit Jahresanfang kumulierte Quote kletterte dadurch auf 88,51 Prozent. Damit blieb sie knapp hinter der kumulierten Quote Ende Woche 43/2025 zurück, die 88,96 Prozent betrug. Wie wir im letzten Newsletter bereits schrieben, überholte die 2025er-Quote in Woche Nr. 43 erstmals in diesem Jahr die 2026er-Quote. Es scheint ein Kopf- an Kopf-Rennen zu sein.

Die Vermögensverwaltungen des aktuellen Wochen-Ausschnitts setzten mit ihren Wertpapier-Käufen und -Verkäufen in der Berichtwoche mit 2,08 Mio. Euro deutlich mehr um als in der Vorwoche (0,72 Mio. Euro).

Rüstungsaktien: Neues Risikomaß

Zu den Aktien-Branchen im Fokus der Anleger gehören seit 2022 Rüstungstitel, die seither starke Kursgewinne erzielten und ihre Quoten in vielen Portfolios erhöhen konnten. Deren Renditen signalisieren nach neuesten Erkenntnissen spezielle, messbare Risiken.

Im September veröffentlichten Thomas Hutchinson, Dirk G. Baur, Allan Trench und Lai Hoang von der University of Western Australia eine Studie, in der sie aus Rüstungsaktienrenditen ein neues Maß für geopolitische Risiken ableiten. Dieses marktbasierte Maß heißt VADER (Volatility of Abnormal Defence Equity Returns) und beruht auf der bedingten Volatilität marktbereinigter Renditen im Rüstungssektor. In das Maß gingen, so die Autoren, geopolitische Informationen ein, die in der allgemeine Marktvolatilität nicht enthalten seien. VADER könne zudem am US-Aktienmarkt als Risikofaktor identifiziert werden, dem eine eigene Risikoprämie zuzuordnen sei. Der Titel der online zugänglichen Studie heißt: „Always Tell Me the Odds: VADER, a Market-Implied Measure of Geopolitical Risk“.