Märkte und Favoriten

Kaufvolumen größer als Verkaufsvolumen

In der 22. Berichtswoche vom 3. bis 7. Juni 2024 setzten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes mit ihrem Handel 1,08 Mio. Euro um. Davon entfielen 0,83 Mio. Euro auf Käufe und 0,25 Mio. Euro auf Verkäufe. Einen Kaufüberhang beobachteten wir nicht nur für den Gesamthandel, sondern auch im Aktien- und im Rentensegment – wie unser Schaubild zeigt.

Aktien kamen auf ein Umsatzvolumen von 0,78 Mio. Euro und Anleihen trugen mit 0,30 Mio. Euro zum Gesamtumsatz bei.

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Umsätze und Quoten

Umsatzquote etwas höher

In der Berichtswoche Nr. 23 war die Umsatzquote im vorliegenden Depotausschnitt für den Newsletter mit 1,37 Prozent zwar etwas höher als in der Vorwoche (0,87%), aber immer noch deutlich unter den 2 Prozent, die langfristiger Durchschnitt sind. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote ist nun bei 48,06 Prozent. Die erfassten Vermögensverwaltungen generieren mit ihren Käufen und Verkäufen einen Wochenumsatz von 1,08 Mio. Euro. Die mit dem Depotausschnitt erfassten Assets under Management hatten ein Volumen von 78,86 Mio. Euro.

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Käufe

In der Berichtswoche betrug der Wochenumsatz der Käufe 0,83 Mio. Euro, davon fielen 0,57 Mio. Euro im Aktien- und 0,25 Mio. im Rentensegment an.

Eine Vermögensverwaltung investierte am Montag der Berichtswoche in eine Anleihe der in Zürich sitzenden ABB Ltd. ABB (Asea Brown Boveri) ist heute Spezialist vor allem für Energie- und Automatisierungstechnik, der global in vier Geschäftsbereiche differenziert ist: Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik, Robotik & Fertigungsautomation. Offenbar ist die Unternehmensleitung zufrieden mit der jüngsten Entwicklung. Mit Bekanntgabe des jüngsten Quartalsergebnisses ließ der ABB-CEO Björn Rosengren verlauten: „Unsere Performance im ersten Quartal zeigt, dass wir mit einer unerwartet kräftigen Auftragsdynamik, einer rekordhohen Marge und starker Cash-Generierung trotz hoher Vergleichswerte gut ins Jahr gestartet sind. Das gibt uns die Zuversicht, unsere Margenerwartung für 2024 zu erhöhen.“ Der Aktienkurs kletterte denn auch seit Jahresbeginn um 30 Prozent (in Euro) nach oben, seit letztem Herbst sind es grob 70 Prozent.

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Verkäufe

In der Berichtswoche Nr. 22 veräußerten die von uns erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere mit einem Volumen von 0,25 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,20 Mio.) und auf Anleihen (0,05 Mio.) verteilten.

Die Aktie von Schneider Electric hat seit Jahresanfang um 28 Prozent zugelegt, über 1 Jahr sind es rund 40 Prozent. Das ist deutlich mehr als der CAC 40 – in dem die Aktie enthalten ist – in diesen Zeiträumen zulegte (ytd: 6% / 1J: 11%).

Damit ist die Kursentwicklung der Aktie des französischen Elektro-Konzerns in diesem Jahr auch deutlich stärker als die nicht ganz 2 Prozent Zuwachs der Aktie des Luxuswaren-Anbieters LVMH Moët Henn. L. Vuitton SE, der über das letzte Jahr zudem um 12 Prozent nachgab.

Die Aktie der Vodafone Group hat seit Anfang des Jahres um nicht ganz 4 Prozent zugelegt und über ein Jahr 4 Prozent verloren.

Auch hier ein vergleichender Blick auf den Index, in dem das britische Telekommunikationsunternehmen enthalten ist, auf den FTSE 100.

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Märkte und Favoriten

Moderater Verkaufsüberhang

Vom Umsatz im Depotausschnitt der 22. Berichtswoche in Höhe von 0,79 Mio. Euro entfielen 0,35 Mio. Euro auf Käufe und 0,44 Mio. auf Verkäufe. Damit sahen wir die zweite Woche in Folge dieses Überhangsmuster. Wie war die Sequenz im Mai, der mit der Berichtswoche zu Ende gegangen ist? In der 18. Woche, die zur Hälfte noch dem April, zur Hälfte aber schon dem Mai gehörte, sahen wir einen deutlichen Kaufüberhang. Dann folgte in Woche 19 ein geringfügiger Verkaufsüberhang. In Woche 20 war das Kaufvolumen nur wenig größer als der Verkaufsumsatz. In Woche 21 und der hier zu besprechenden Woche 22 hatten, wie bereits gesagt, die Verkäufe einen höheren Umsatz. Damit ergibt sich seit Woche 18 folgende Sequenz: KÜ, VÜ, KÜ, VÜ, VÜ.

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Umsätze und Quoten

Bescheidene Umsatzquote

Die Berichtswoche Nr. 22 gehörte zu jenen Wochen des Mai, in denen in einem größeren Teil Deutschlands ein Feiertag das Arbeitsvolumen schrumpfen ließ. Gut möglich, dass dies auch auf das Umsatzvolumen in unserem Depotausschnitt kontraktiv wirkte – oder auf die Umsatzquote. Mit 0,79 Mio. Euro reihte sich die Woche vom 27. bis 31. Mai in die Gruppe der volumenschwachen Wochen ein. Auch die Umsatzquote war mit 0,87 Prozent des für den Newsletter selektierten Depotvolumens im tieferen Bereich anzusiedeln. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote beträgt nun 46,69 Prozent, im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 40,01 Prozent. Die von erfassten Assets unter Management hatten einen Wert von 91,02 Mio. Euro.

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Käufe

In der Berichtswoche summierten sich die Käufe in unserem Depotausschnitt auf 0,35 Mio. Euro, wovon 0,24 Mio. Euro auf Anleihen und 0,10 Mio. auf Aktien entfielen.

Die Vermögensverwaltungen der für die Newsletters im Mai ausgewählten Depotausschnitte hielten sich im Mai nicht unbedingt an eine berühmte Börsen-Weisheit. Die ist traditionelles Element von Medien-Kommentaren zum Wonnemonat – der sich dieses Jahr allerdings auch von seiner anderen Seite zeigte. Wir wollen uns der genannten Tradition nicht ganz verschließen. Die Regel lautet offenbar auf Deutsch: „Sell in May and go away, but remember to come back in September“, auf Englisch wohl eher: “Sell in May and go away, and come back on St. Leger’s Day”, wobei man meist nur den ersten Teilsatz verwendet. Im Mai sollten Anleger demnach Aktien aus dem Depot schmeißen und im September wieder einsteigen. Die Regel ist vom Typ „saisonale Anlagestrategie“, und davon gibt es einige.

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Verkäufe

In der Berichtswoche ergab sich verkaufsseitig ein Umsatzvolumen von 0,44 Mio. Euro, das sich auf Aktien (0,30 Mio. Euro) und Anleihen (0,15 Mio.) verteilte.

Verkauft wurde in der Berichtswoche auch ein Paket mit Volkswagen-Aktien. Die Aktie hat sich in diesem Jahr um 1 Prozent nach oben bewegt, nachdem sie sich seit Mitte der Berichtswoche kräftig von 123 Euro auf unter 115 Euro verbilligt hatte. Was war geschehen?

Nichts Schlimmes, eher Erfreuliches und eine Prozedur, die an der Börse regelmäßig vorgesehen ist. Am Mittwoch wurde auf der VW-Hauptversammlung die Höhe der Dividende beschlossen. Sie beträgt pro Vorzugsaktie / Stammaktie 9,06 / 9 Euro. Am Tag danach, am sogenannten Ex-Dividenden-Tag, wurde der Aktienkurs entsprechend der Dividende reduziert (Dividendenabschlag) und zugleich mit dem Zusatz „ex Dividende“ gehandelt.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang auch dank „Ausreißer“

Die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen setzten in der 21. Berichtswoche mit ihrem Wertpapierhandel 5,18 Mio. Euro um. Davon entfielen 2,13 Mio. Euro auf Käufe und 3,05 Mio. auf Verkäufe. Während wir in der Vorwoche einen moderaten Kaufüberhang beobachteten, ergab sich für Woche 21 ein deutlicherer Verkaufsüberhang. Das hat auch insbesondere mit einem Verkauf zu tun, der einen Ausreißer darstellt (siehe „Verkäufe“), der dazu beitrug, dass wir bei Aktien einen Verkaufsüberhang sehen, während bei Anleihen das Kaufvolumen der gewichtigere Part war.

Gehandelt wurde ausschließlich mit Aktien und Anleihe-Stücken. Der Wochenumsatz im Aktiensegment belief sich auf 3,16 Mio. Euro, im Rentensegment setzten die erfassten Verwaltungen 2,02 Mio. Euro um.

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Umsätze und Quoten

Großer Depotausschnitt

Auffällig war am Depotausschnitt der Berichtswoche Nr. 21 das große Volumen der Assets under Management. Mit 300,47 Mio. Euro lag es deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Die Umsatzquote in der hier zu besprechenden Woche vom 20. bis 24. Mai fiel mit 1,73 etwas geringer aus als in der Vorwoche und blieb unter den 2 Prozent, die man grob als Durchschnittswert betrachten kann. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote liegt nun bei 45,82 Prozent; nach Woche 21 im Vorjahr war sie erst bei 39,34 Prozent angekommen.

Der Umsatz in der Berichtswoche belief sich auf 5,18 Mio. Euro.

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