Top-Käufe

nach Umsatzgröße WKN
1.iSh.ST.Euro.600 Banks U.ETF DE A0F5UJ
2. Iberdrola S.A. A0M46B
3. Siemens Energy N ENER6Y
4. Schlumberger N.V. (Ltd.) 853390
5. Banco Santander Rg 858872

Der Kaufumsatz in der hier zu besprechenden Berichtswoche Nr. 6 betrug 5,62 Mio. Euro, die sich auf Aktien (3,11 Mio.), Fonds (2,32 Mio.) und Anleihen (1,20 Mio.) verteilten.

In unserer Top-Käufeliste gemäß Depotanteil stehen auf den ersten drei Positionen ETFs, die Indizes für verschiedene Branchen nachbilden. Darunter ist auch ein europäische Banken-Index. In unserer Top-Käufeliste gemäß Volumen steht ganz oben ebenfalls dieser ETFs; unter den frist five ist außerdem noch eine spanische Bank, die auf Rang 5 steht. Bereits in der Vorwoche waren Bankentitel in unseren Kauflisten verzeichnet, in der Berichtwoche fanden die von uns erfassten Vermögensverwaltungen jedoch noch mehr Gefallen an Bankentiteln.

Wir schauen uns zunächst den Banken-ETF ein wenig näher an, und wenden uns dann kurz dem Kauf von Aktien der größten spanischen Bank bzw. dieser selber zu.

Der erstplatzierte iShares STOXX Europe 600 Banks UCITS ETF (DE) bildet die Wertentwicklung des Bankensektors des breiten europäischen „Leitindex“ STOXX Europe 600 nach, der auch Titel der wichtigsten Aktienmärkte außerhalb der Euro-Zone enthält, insbesondere jene des Vereinigten Königreichs oder der Schweiz.

Der STOXX Europe 600 Banks enthält derzeit 35 Konstituenten. Die ersten Fünf gemäß Marktkapitalisierung sind (Stand 30.01.2026): 1.) HSBC; UK (13,61%); 2.) BCO SANTANDER, Span. (8,58%); 3.) BCO BILBAO VIZCAYA ARGENTARIA, Span. (6,61%); 4.) UNICREDIT, Ital. (6,11%); 5) BNP PARIBAS Frankr. (5,13%). Erst an Stelle Nr. 10 folgt als erste deutsche Bank die Deutsche Bank (3,47%).

Interessant ist auch die Ländergewichtung: UK kommt auf 27,8 Prozent, Spanien auf 18,8 Prozent, Italien auf 14,6 Prozent, Frankreich auf 9,2 Prozent, die Niederlande auf 5 Prozent. Und Deutschland? Wo ist Deutschland? Offensichtlich nicht unter den first five, denn die haben wir gerade hingeschrieben. Deutschland folgt auf Rang 6 mit 4,8 Prozent, knapp vor Schweden (4,5%).

Der annualisierte Ertrag des Index im vergangenen 5-Jahres-Zeitraum betrug 36,7 Prozent, beim Mutterindex, dem Stoxx Europe 600, betrug der jährliche Return 12,7 Prozent. Der – ausschüttende – ETF selber bildet den Bankenindex für eine Gesamtkostenquote von 0,46 Prozent nach. Im laufenden Jahr beträgt die Performance 4,1 Prozent (Stand 19.02.2026), nachdem der Kurs des ETF im Laufe der Berichtswoche kräftig nachgegeben hatte, aber sich in der neuen Woche wieder erholten konnte. Über 1 Jahr beträgt der Wertzuwachs 54 Prozent, über 3 Jahre sind es 163 Prozent, über 5 Jahre über 300 Prozent.

Die Aktie von Santander hat in einem Jahr rund 83 Prozent zugelegt, über 3 Jahre sind es 204 Prozent und über 5 Jahre 261 Prozent. Analysten raten die Bank weiterhin überwiegend als „Kauf“, wenngleich das durchschnittliche Kursziel nach Berechnung von Finanzen.net aktuell bei 10,69 Euro steht, das entspricht auch dem gegenwärtigen Kurs.

Vergleicht man die spanische Universalbank Santander, die vor allem klassische Privat- und Firmenkunden in Europa und Amerika bedient, mit der mehr investmentlastigen Deutschen Bank, dann ergeben sich bereits bei den Zahlen einige signifikante Unterschiede.

Die Banco Santander hat eine Bilanzsumme (24/25) von 1,87 Bio. Euro, die Deutsche Bank von 1,45 Billionen. Santander kommt bei der Marktkapitalisierung auf 157,21 Milliarden Euro, die DB auf 59 Milliarden; die spanische Bank hat rund 175 Millionen Kunden, das deutsche Geldhaus etwa 19 Millionen (inkl. Postbank); die Spanier haben rund 210.000 Beschäftigte, die Deutschen 90.000 Mitarbeiter.

Top-Käufe

nach DepotgewichtWKN
1.iSh.ST.Euro.600 Banks U.ETF DE A0F5UJ
2. iShSEu600TelecA0H08R
3. iShSEu600Ins A0H08K
4. Wis Eur Def EUR-Acc A40Y9K
5.Siemens Energy N ENER6Y