Top-Käufe im 2. Quartal
| nach Umsatzgröße | WKN | |
|---|---|---|
| 1. | NVIDIA Corp. | 918422 |
| 2. | iShares iBd. Dec 27 Term EUR Corp. ETF | A3EGGM |
| 3. | BNP Parib. Fu.Eu.Strat. Aut. I Cap. | A419VA |
| 4. | Nextera Energy Inc. | A1CZ4H |
| 5. | Siemens Energy N | ENER6Y |
In unseren Käufelisten des zweiten Quartals sind unter den Topkäufen Aktien von Nextera und Siemens Energy verzeichnet.
Nextera Energy, Inc. ist ein im S&P 500 gelisteter Energieversorger aus den USA, der Wind- und Solarenergie-Anlagen und zudem auch Kern-, Öl- und Gaskraftwerke betreibt. Das bedeutet, dass Nextera mit einem Mix aus verschiedenen Energieträgern seine Kunden versorgt.
Siemens Energy ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller, der u.a. Turbinen, Generatoren, Transformatoren, Schaltanlagen sowie auch Windkraftanlagen herstellt. Differenziert wird die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in vier Sparten: 1) Gas Services; 2) Grid Technology; 3) Transformation of Industry; 4) Wind Power / Siemens Gamesa Renewable Energy. Auch Siemens Energy hat viele Kunden, die fossile Kraftwerke betreiben.
Die Macht der fossilen Rohstoffe – des unterirdischen Waldes, wie es kryptoromantisch manchmal heißt – war der eigentliche Treiber an den Kapitalmärkten im zweiten Kapital.
Denn insbesondere Rohöl, aber auch Erdgas, waren aufgrund der kriegsbedingten Verknappung des Angebots die dominierenden, weil massiv verteuerten Rohstoffe. Dominierend in Bezug auf die Inflationserwartungen, das Wachstum der Wirtschaft und diverse Finanz- und Kapitalmärkte.
Mit der vorläufigen Einstellung des Waffengangs im Nahen Osten fielen im Juni auch die Preise für die wichtigsten fossilen Erdrohstoffe deutlich und damit gaben die Kurse verschiedener Rohstoffindizes teils kräftig nach.
Der S&P GSCI büßte beispielsweise in der Vierteljahres-Frist 18 Prozent ein. Rechnet man das fossile Energiesegment heraus, betrug der Index-Rückgang im 2. Quartal nur noch 4 Prozent. Über das erste Halbjahr 2026 verbesserte sich der GSCI-Gesamtindex jedoch um 12 Prozent, der GSCI-Index ohne Energiesegment steigerte sich um 3 Prozent.
Der Preis der Rohölsorte Brent bewegte sich im Quartal im Takt der Ereignisse und der Glaubwürdigkeit der Hoffnung, die Straße von Hormus möge doch rasch für alle Handelsschiffer geöffnet werden und dies auch bleiben. Der Preis der Nordseesorte Brent schwankte daher im Quartalszeitraum teils kräftig, gab jedoch aufgrund des starken Rückgangs im Juni im Quartal um über 30 Prozent nach. Dennoch kostete das Fass Brent am Ende des ersten Halbjahres 20 Prozent mehr als an dessen Beginn.
Schauen wir uns, wenn wir schon dabei sind, auch einige wichtige weitere Rohstoffkategorien an.
Edelmetalle verloren im zweiten Quartal deutlich an Tauschwert. Gold verlor rund 14 Prozent, Silber sackte preislich um 23 Prozent ab, auch Platin und Palladium wurden ähnlich prozentstark billiger.
Die Preise für Industriemetalle waren etwas stabiler, was nicht ungewöhnlich ist. Der GSCI-Industriemetall-Teilindex blieb im 3-Monats-Zeitraum so gut wie unverändert, kletterte aber über den Halbjahreszeitraum 7 Prozent nach oben. Im zweiten Quartal verteuerten sich Zinn und Zink; Aluminium verbilligte sich.
Der GSCI-Index für Agrarrohstoffe gab zwischen April und Juni um 3 Prozent nach, über 6 Monate steigerte er sich, aber nicht allzu stark.
Top-Verkäufe im 2. Quartal
| nach Umsatzgröße | WKN | |
|---|---|---|
| 1. | 3,00 Rep. Fr. 23/49 | A3LTNP |
| 2. | 2.5 DZHP 31 1252 Pf | A3MQUX |
| 3. | 4.0 EIB 37 Bds | A0D27C |
| 4. | VANGUARD S&P 500 UCITS ETF | A2PFN2 |
| 5. | Palo Alto Networks Inc. | A1JZ0Q |
