Top-Käufe
| nach Depotgewicht | WKN | |
|---|---|---|
| 1. | iShares MSCI Brazil UCITS ETF | A0HGWA |
| 2. | Oruka Therapeutics, Inc. | A3DPH3 |
| 3. | CrowdStrike Hold. Inc. | A2PK2R |
| 4. | Elmos Semiconductor SE | 567710 |
| 5. | iShares Bitcoin ETP | A4A59K |
Dass Angriff und Verteidigung oftmals kaum zu unterscheiden sind, ist eine Einsicht, die Ajax Amsterdam mit dem Totaalvoetbal bereits ab 1965 umsetzte und im Laufe der Jahre zu höchster Fußballkunst entwickelte. Zum Zeitpunkt dieser Invention war Kloppo noch gar nicht geboren.
In der Virenforschung scheint die Clausewitzsche Unterscheidung von Angriff und Verteidigung wohl schon immer ein wenig problembehaftet gewesen zu sein, was an der genialen strategischen Natur eines Virus zu liegen scheint.
Eine theoretisch denkbare Allgemeine Virologie würde neben Biologie unter anderem Software/Informatik als Subdisziplin enthalten (daher die Virenfixierung von Bill Gates). Schon von daher ist die These nicht fern, dass im Bereich der Cyberattacken das Konzept einer sauberen Trennung von Angriff und Verteidigung ebenfalls höchst herausfordernd ist.
Jedenfalls sehen das moderne Strategen wie Lichtenberg so, die in Maßnahmen der Cyber-Verteidigung schon den ersten Schritt zu einem potentiellen Angriff sehen. Wer Lichtenberg ist, erhellt gleich weiter unten.
Wenden wir uns zuerst dem in unserem relativen Ranking drittplatzierten US-Unternehmen Crowdstrike zu, das seinen Hauptsitz in Austin, Texas, hat.
Crowdstrike ist ein Spezialist für Informations- und insbesondere Cybersicherheit. Laut dem online verfügbaren „2026 GLOBAL THREAT REPORT“ von Crowdstrike, der mit „der schwer fassbare Gegner“ untertitelt ist, steht KI im Fokus:
„Im Jahr 2025 steigerten KI-gestützte Angreifer die Anzahl ihrer Angriffe im Jahresvergleich um 89 Prozent. KI beschleunigte Phishing sowie automatisierte Aufklärungsmaßnahmen und verkürzte die Zeitspanne vom ersten Zugriff bis zur Auswirkung des Angriffs. Sie stärkte weniger versierte Akteure und verstärkte die Schlagkraft der hochentwickeltsten Angreifer. Zudem verkürzte sie die Zeitspanne zwischen der Absicht und der Ausführung.“
Dabei erfolgten Angriffe dem Report zufolge gezielt auf jene KI-Systeme, die Unternehmen nutzen, d.h. KI wird selbst zur Angriffsfläche von KI. Die Angreifer würden dabei etwa manipulierte Prompts in firmeneigene KI-Tools einschleusen und über diesen Weg eigene Befehle implementieren.
Weiter heißt es: „Im Zeitalter autonomer KI-Agenten bildet Cybersicherheit die grundlegende Infrastruktur, die zum Schutz der KI selbst erforderlich ist.“
Davon hat offenbar der administrative Apparat von Berlin Wind bekommen. Denn Medien berichteten, dass der Berliner Senat mithilfe von Crowdstrike den jüngsten großen Hackerangriff untersuchen lassen wolle.
Allerdings habe der Bezirk Lichtenberg, wie der RBB am 6.9. online schrieb, den Einsatz von Crowdstrike-Software abgelehnt, weil das US-Unternehmen dadurch „nahezu unbegrenzten Zugriff“ auf die Daten und Arbeitsgeräte des Bezirks erhalte.
Das spricht für ein gewisses dialektisches Verständnis von Sicherheit in den Amtsstuben des im Osten der Stadt gelegenen Bezirks, vielleicht hat man im 2026er-Report von Crowdstrike auch nur zwischen den Zeilen gelesen (man lasse sich den Namen Crowdstrike nur einmal auf der Zunge zergehen und modernisiere zur Steigerung des Genusses die Crowd mit KI-Agenten).
Der Schlag aus Lichtenberg scheint jedoch das US-Unternehmen, das auch schon etwas schwierigere Zeiten sah, nicht aus der erneuerten Erfolgsbahn geworfen zu haben.
Denn in der FAZ schrieb Christoph Schwerbaum am 8.9.2026 („Was die Crowdstrike-Aktie jetzt antreibt“): „Ein fehlerhaftes Software-Update, Computerausfälle, Kurseinbruch. So wurde Crowdstrike 2024 weltweit bekannt. Nun meldet das Unternehmen das beste Quartal der Unternehmensgeschichte.“
Die jüngsten Zahlen veröffentlichte Crowdstrike allerdings bereits am Mittwoch, 26. August (und zwar für das zweite Quartal 2027, das am 31. Juli 2026 endete). In der Folge war der Kurs der Aktie von 189 USD am Mittwoch auf 228 USD am Donnerstag hochgeschossen. Bis Mittwoch der Berichtswoche ging es dann wieder abwärts auf bis zu 203 USD. Gegenwärtig steht der Kurs bei 210 USD, das sind 85 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.
Top-Verkäufe
| nach Depotgewicht | WKN | |
|---|---|---|
| 1. | Hensoldt AG | HAG000 |
| 2. | 0,801% B.A.T. Intl Fin. 14 | A1ZEG2 |
| 3. | iSh. Core MSCI Japan IMI ETF | A0RPWL |
| 4. | ABB Ltd | 919730 |
| 5. | Wisd.Tree Europ. Defence ETF | A40Y9K |
