Verkäufe

Das Verkaufsvolumen in Woche 30 in Höhe von 2,27 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (1,97 Mio.) und Fonds (0,30 Mio.).

Der im absoluten Ranking erstplatzierte Verkauf von Capgemini-Aktien fuhr der veräußernden Vermögensverwaltung Kursverluste ein. Die jüngere Kurshistorie von Capgemini sieht zurzeit auch sehr „rot“ aus. Seit März 2024 befindet sich die Aktie im Abwärtstrend. Über 3 Jahre ist die Aktie aktuell 24 Prozent im Minus, über 1 Jahr beträgt der Verlust 27 Prozent, über 1 Monat hat sie 6 Prozent verloren. Dennoch plädiert derzeit die überwiegende Mehrheit der Analysten für „Kaufen“ bzw. „Aufstocken“.

Auf der Verkaufsliste der Berichtswoche befindet sich auch ein aktiv gemanagter, nachhaltig orientierter (Artikel-8-)Fonds, der ODDO BHF Emerging Markets CIW-EUR, dessen laufende Kosten 1,08 Prozent betragen. Im Factsheet steht:

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Märkte und Favoriten

Vor allem Aktienvolumen bewegt

Vom Umsatz in der 29. Berichtswoche vom 14.07. bis 18.07. im Wert von 1,49 Mio. Euro verteilten sich 0,56 Mio. auf Käufe und 0,92 Mio. auf Verkäufe. Der mit Abstand größte Teil des Handels, nämlich 93 Prozent, fiel im Aktiensegment an. Als Betrag ausgedrückt waren das knapp 1,39 Mio. Euro Umsatz. Es folgten Fonds mit nicht ganz 0,10 Mio. und Anleihen mit aufgerundet 0,01 Mio. Euro – es stand nur eine Anleihe auf der Umsatzliste unseres Wochenausschnitts.

Europäische Aktien hatten in der Berichtswoche im Trend Aufwind, am letzten Handelstag gaben sie aber nach. Das führte dazu, dass sie meistens nur wenig zugelegt hatten, der Dax kam auf einen Wochenzugewinn von nicht ganz 1 Prozent.

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Umsätze und Quoten

Stärkere Handelsneigung

Die Handelsneigung messen wir per Umsatzquote, ermittelt im Verhältnis zum Volumen unseres für den Newsletter aufbereiteten Depotausschnitt. Diese Quote kletterte in der 29. Woche mit 2,43 Prozent über den langfristigen Durchschnittswert von 2 Prozent (Vorwoche: 1,63 Prozent). Allerdings waren die Assets under Management in unserem Ausschnitt mit 61,20 Mio. Euro geringer als in der Vorwoche und so blieb auch der Umsatz der 29. Berichtswoche in Höhe von 1,49 Mio. Euro deutlich unter dem Wert der Woche 28. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote lag am Freitagabend der Berichtswoche bei 52,04 Prozent.

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Käufe

In der 29. Berichtswoche kauften die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 0,56 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,46 Mio.), Fonds (0,10 Mio.) und eine Anleihe (0,01 Mio.) verteilten.

Auf Rang 1 unserer Top-Käufe-Liste ist ein Kauf von Aktien des US-Konzerns NextEra Energy verzeichnet. NextEra Energy ist ein führendes Energieunternehmen Nordamerikas, das mit einem diversifizierten Portfolio der Energietransformation und -bereitstellung unter besonderer Berücksichtigung „erneuerbarer“ Energien wirbt. Das Unternehmen ist nach Eigenauskunft über die Tochter NextEra Energy Resources der weltweit größte Betreiber von Wind- und Solarkraftanlagen. Von den 72 Gigawatt, die das Unternehmen insgesamt im Jahr 2024 an durchschnittlicher elektrischer Leistung zur Verfügung stellte, entfielen 55 Prozent auf erneuerbare Energiekonverter, 36 Prozent auf Erdgas, 8 Prozent auf Kernenergie und 1 Prozent auf Andere.

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Verkäufe

In der Berichtswoche Nr. 29 veräußerten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitts Wertpapiere im Volumen von 0,92 Mio. Euro, die ausschließlich im Aktiensegment anfielen.

Das in unserer Top-Verkäufeliste gemäß Transaktionsvolumen auf Rang 5 platzierte Wertpapier verbrieft Anteile an einem Unternehmen, das 1926 in Paris gegründet worden ist. Seit 1940 hat es jedoch seinen operativen Hauptsitz in Houston, Texas. Die Unternehmens-Gründer, die Gebrüder Schlumberger aus dem Elsass, waren führende Geoelektriker im Bereich der Suche nach Kohlenwasserstoffen. Zu diesem Zweck gründeten sie zunächst ein Ingenieurbüro, das unter dem Namen „Société de Prospection Électrique“ firmierte.

Geoelektrik ist ein Teilgebiet der angewandten Geophysik vorwiegend für Erkundungsaufgaben.

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Märkte und Favoriten

Anleihen verkauft

Vom Umsatz in der 28. Berichtswoche vom 07.07. bis 11.07. in Höhe von 4,46 Mio. entfielen 0,78 Mio. Euro auf Käufe und 3,68 Mio. Euro auf Verkäufe. Damit setzte sich der Verkaufstrend der letzten Zeit fort. Der größte Teil des Verkaufsumsatzes geht auf eine Transaktion im Anleihen-Segment zurück (siehe hierzu die Rubrik „Verkäufe“).

Anleihen machten mit einem Umsatz von 3,30 Mio. auch rund drei Viertel des Umsatzes aus, der Rest entfiel auf Aktien mit 1,11 Mio. und Fonds mit 0,04 Mio. Euro.

Bei Aktien standen auf der Kaufliste anteilig mehr Nicht-US-Aktien, als wir das in der Vergangenheit sonst beobachten konnten. Demgegenüber dominierten auf der Verkaufsliste US-Aktien.

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Umsätze und Quoten

UQ = 1,63 %

Die Umsatzquote in der 28. Woche betrug 1,63 Prozent. Unserem Newsletter liegt ein Depotausschnitt zugrunde, dessen Assets under Management einen Wert von 273,80 Mio. Euro haben. Der Umsatz war daher, trotz der unter dem langfristigen Durchschnitt liegenden Umsatzquote, mit 4,46 Mio. Euro überdurchschnittlich.

Die seit Jahresanfang kumulierte Umsatzquote hatte sich bis Ende der Berichtswoche auf 49,61 Prozent erhöht. Damit liegt sie weiterhin – mit nicht allzu großem Abstand – hinter dem Wert der Vorjahreswoche Nr. 28, der 56,62 Prozent betrug.

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Käufe

In der Berichtswoche investierten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitt 0,78 Mio. Euro in Wertpapiere. Davon entfielen 0,39 Mio. auf Anleihen, 0,34 Mio. auf Aktien und 0,04 Mio. auf Fonds.

Der Fondsumsatz kam durch einen Kauf von Anteilen an einem ETF zustande, der in Rüstungsaktien per physischer Replikation investiert. Es handelt sich dabei um den WisdomTree Europe Defence UCITS ETF EUR Unhedged Acc, der in den letzten Wochen immer wieder in unseren Kauflisten auftauchte.

Die fünf Top-Aktien per Gewicht dieses ETF sind gemäß aktuellem Factsheet: 1) Thales SA mit 12,88 Prozent; 2) Rheinmetall AG mit 12,72 Prozent; 3) Leonardo Spa mit 12,64 Prozent; 4) BAE Systems PLC mit 12,21 Prozent; 5) Saab Ab B mit 7,66 Prozent. Summiert man diese Gewichte, dann kommt man auf 58,11 Prozent für die ersten fünf Konstituenten. Bei der Ländergewichtung führt Frankreich mit über 30 Prozent vor Großbritannien mit knapp 25 Prozent und Deutschland mit nicht ganz 17 Prozent.

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Verkäufe

In der hier zu besprechenden 28. Berichtswoche summierte sich in unserem Depotausschnitt der Verkaufsumsatz auf 3,68 Mio. Euro. Davon entfielen 2,91 Mio. auf Anleihen und 0,77 Mio. auf Aktien.

Dabei fielen allein 2,81 Mio. oder über drei Viertel des Verkaufsumsatzes auf die erstplatzierte Transaktion mit Stücken einer Anleihe von Fresenius Medical Care. Dieser Ausreißer ist leicht erklärt. Denn die Anleihe wurde am 11. Juli, dem Freitag der Berichtswoche, fällig. Und das erklärt dann auch den hohen Betrag dieser Transaktion.

Gleichfalls auf der Verkaufsliste der Berichtswoche steht die Microsoft-Aktie. Analysten plädieren in ihren Studien seit Wochen einmütig für „Kaufen“.  Die jüngste Bewertung erfolgte am 15.7. durch den Analysten Brent Thill von Jefferies, der weiterhin an „Buy“ festhält bei einem Kursziel von 600 US-Dollar. Am selben Tag stand der Kurs der Microsoft-Aktie bei rund 507 USD.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang über alle Zeitskalen

Die von uns erfassten Vermögensverwaltungen kauften und verkauften in der 27. Berichtswoche vom 30.6. bis 04.07.25 Wertpapiere in Höhe von 2,32 Mio. Euro. Davon waren 1,07 Mio. Euro Käufe und 1,25 Mio. Verkäufe. Dieses Muster eines Verkaufsüberhanges ist gewissermaßen skaleninvariant gewesen für die Zeitabschnitte, für die wir im aktuellen Newsletter ebenfalls Umsatzdaten angeben.

Das Handelsvolumen im Juni, der mit dem Montag der Berichtswoche zu Ende gegangen ist, belief sich auf 8,77 Mio. Euro. Davon entfielen 1,66 Mio. auf Käufe und 7,11 Mio. auf Verkäufe. Damit war der Juni ein ausgesprochener Verkaufsmonat, in dem wir in fast allen Wochen, bis auf eine, Verkaufsüberhänge registrierten. Die meistgehandelte Assetklasse bei Einzeltiteln waren Anleihen mit einem Volumen in Höhe von 5,15 Mio. Euro. Es folgten Aktien-Einzeltitel mit 3,40 Mio. und Fonds mit 0,23 Mio. Euro.

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