Umsätze und Quoten

Kleiner Ausschnitt, hohe Umsatzquote

Die Umsatzquote war in der Berichtswoche vom 1. bis 5. September mit 3,89 Prozent weit überdurchschnittlich. Allerdings war das gemanagte Volumen des Depotausschnitts für den Newsletter, auf das sich die Umsatzquote bezieht, mit 45,26 Mio. Euro relativ klein. Daraus ergab sich ein in unserer Umsatz-Zeitreihe eher unauffälliges Handelsvolumen für die 36. Woche von 1,76 Mio. Euro.

Die verhältnismäßig hohe Umsatzquote führte dazu, dass sich die Lücke bei der seit Jahresbeginn kumulierten Umsatzquote gegenüber dem Vorjahr wieder ein wenig verringerte. Ende der 36ten Woche betrug 2024 der kumulierte Wert 73,25 Prozent, Ende der Berichtswoche waren es 68,25 Prozent.

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Käufe

Das Kaufvolumen unseres Depotausschnitts für die Berichtswoche betrug 0,81 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,52 Mio.) und Fonds (0,28 Mio.) verteilten.

Der Gold-ETC, den wir an dieser Stelle bereits letzte Woche kurz streiften, befand sich auch in der Berichtswoche auf einem Kaufzettel einer von uns erfassten Vermögensverwaltung. Hinzu kam in der Berichtswoche aber noch ein weiterer ETC für ein Edelmetall, das in der Vorwoche noch nicht gefragt war. Es ist der Xtrackers IE Physical Silver ETC Securities mit der WKN A2T0VS, der in unserer absolute Topkäufeliste auf Rang 5 positioniert ist.

Gold und Silber sind die klassischen Edelmetalle. Wenn man „klassisch“ ganz engstirnig mit dem klassischen Athen gleichsetzen würde, dann wäre zweifelsohne Silber das klassische Edelmetall. Denn ohne die Silberminen von Laurion hätte es womöglich im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. die griechische Klassik gar nicht gegeben und damit auch keinen Platon und keinen Aristoteles, keinen Aischylos und keinen Sophokles und wohl auch keine attische Demokratie. Silber ist vielleicht sogar geschichtsmächtiger als Gold, aber man erinnert sich lieber an verschiedene Goldräusche und auch Hans im Glück ward mit Gold ausbezahlt und nicht mit Silber.

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Verkäufe

In der Berichtwoche veräußerten die erfassten Vermögensverwalter Wertpapiere mit einem Volumen von 0,95 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,50 Mio.) und Anleihen (0,46 Mio.) verteilten.

Der Kurs der Aktie von Heidelberg Materials liegt gegenwärtig bei 202 Euro. Im laufenden Jahr hat sich die Aktie des Baustoffkonzerns um 67 Prozent gesteigert.

Ist da noch mehr drin? Die Antwort der Mehrheit der Analysten, die in den letzten Wochen und Monaten einschlägige Studien veröffentlichten, lautet: ja.

In einer am 8.9. veröffentlichten Studie bewertete Harry Goad von Berenberg Heidelberg Materials mit „Buy“ bei einem Kursziel von 220 Euro. Dieser Einschätzung liegt die Erwartung zugrunde, dass sich das Bauvolumen im nächsten Jahr – nach drei Jahren der Schrumpfung – wieder vergrößern sollte. Gründe seien bessere Konjunktur, Fiskalimpulse aus Deutschland, auch spekuliert er auf einen möglichen Wiederaufbau der Ukraine. Das werde die Aussichten europäischer Baustoffunternehmen verbessern, zu denen Heidelberg Materials bekanntlich zählt.

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Märke und Favoriten

Berichtswoche Kaufüberhang – August Verkaufsüberhang

Mit der 35. Berichtswoche ging der Handelsmonat Nr. 8 zu Ende. Während in der Woche vom 25. bis 29. August im Depotausschnitt für den Newsletter das Handelsvolumen 4,42 Mio. Euro betrug, summierte sich dieser Posten in Monatsfrist auf 12,31 Mio. Euro.

Vom Umsatz der Berichtswoche entfielen 3,12 Mio. Euro auf Käufe und 1,30 Mio. auf Verkäufe, wir sahen also einen Kaufüberhang. Im August überwogen hingegen die Verkäufe mit einem Volumen in Höhe von 6,28 Mio. Euro die Käufe im Wert von 5,90 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Weiterhin hoher Umsatz

Der Umsatz war in der 35ten Woche – wie schon in der 34. – vergleichsweise hoch; aus gleichem Grund: Die Assets under Management des Depotausschnitts waren mit 251,67 Mio. Euro relativ hoch (W. 34: 293,15 Mio.). Da die Umsatzquote mit 1,76 Prozent ein wenig höher war als in der Vorwoche (1,57%), kam der Umsatz in der Berichtswoche mit 4,42 Mio. Euro fast an den der 34. Woche heran (4,61 Mio.).

Im Monat August summierte sich das Volumen unserer Depotausschnitte auf 707,29 Mio. Euro, der Monatsumsatz betrug 12,31 Mio. Euro, daraus errechnet sich eine Umsatzquote von 1,74 %.

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Käufe

In der Berichtswoche betrug das aggregierte Kaufvolumen 3,12 Mio. Euro; es verteilte sich auf Aktien (1,91 Mio.) und Fonds (1,21 Mio.).

Im Monat August gaben die erfassten Vermögensverwaltungen 5,90 Mio. Euro für Wertpapiere aus, davon waren 4,54 Mio. Aktieninvestments, 0,12 Mio. Anleihenkäufe und 1,36 Mio. Fondsanlagen.

In der Berichtswoche war der Kauf mit dem größten Volumen eine Investition in einen Geldmarkt-ETF, den wir früher schon häufiger in unseren Handelslisten hatten, der sich aber in letzter Zeit dort etwas rar gemacht hat. Es handelt sich um den „Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C“. Dieser ETF bildet synthetisch den Solactive €STR +8.5 Daily Index nach. Der Index bildet wiederum die Wertentwicklung einer Anlage ab, „die mit dem kurzfristigen Euro-Zinssatz zuzüglich einer Anpassung von 8,5 Basispunkten verzinst ist“ (JustETF) Dieser Fonds ist mit einer TER von 0,10 Prozent der günstigste und mit einem Volumen von über 17 Mrd. der größte ETF, der den beschriebenen Index nachbildet.

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Verkäufe

Der Verkaufsumsatz der Berichtwoche in Höhe von 1,30 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (0,85 Mio.), Anleihen (0,45 Mio.) und Fonds (0,01 Mio.).

Im Monat August setzten die Vermögensverwaltungen unserer Depotausschnitte Wertpapiere mit einem Gesamtvolumen von 6,28 Mio. Euro auf ihre Verkaufslisten. Der größte Teil davon entfiel auf Aktien, nämlich 4,50 Mio. Euro. Festverzinsliche kamen auf ein Verkaufsvolumen von 1,64 Mio. Euro und Fondsverkäufe hatten ein Volumen von 0,01 Mio. Euro. Die Verkäufe im Aktienbereich wurden überwiegend mit Kursgewinnen abgeschlossen, die zum Teil erheblich waren.

In der Berichtswoche gab eine Vermögensverwaltung Allianz-Aktien mit kräftigen Kursgewinnen ab.

Andreas Sommer schrieb am 2.9. bei „börse-express“ unter „Allianz Aktie: Optimismus bestätigt!“ über das Aktienrückkaufprogramm des Versicherers. Sommer berichtete: „Der Münchener Versicherungsriese hat gestern Details zu seinem laufenden Aktienrückkaufprogramm veröffentlicht.

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Märkte und Favoriten

Weiterhin Verkaufsüberhang

In der Berichtswoche entfiel der größere Teil des Handels auf Verkäufe: Vom Wochenumsatz in Höhe von 4,61 Mio. Euro waren 1,82 Mio. Euro Käufe und 2,79 Mio. Verkäufe.

Der Gesamtumsatz im Aktiensegment betrug 3,28 Mio. Euro, im Anleihesegment fielen 1,31 Mio. an und Fonds trugen 0,02 Mio. Euro zum Wochenumsatz bei.

Anders als in der Vorwoche, in der weit überwiegend europäische Titel gehandelt wurden, waren die Käufe und Verkäufe in der hier zu besprechenden Berichtswoche Nr. 34 geographisch etwas stärker gestreut, indem der Anteil von US-Wertpapieren größer war – wobei weiterhin europäische Anlageobjekte dominierten.

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Umsätze und Quoten

Hoher Umsatz

Der Umsatz in unserem Ausschnitt der 34. Woche war im langfristigen Vergleich mit 4,61 Mio. Euro relativ hoch. Das kann zwei Gründe haben: Eine hohe Umsatzquote oder einen voluminösen Depotausschnitt. Eine hohe Umsatzquote war es nicht. Denn mit 1,57 Prozent lag sie unter dem langfristigen Durchschnitt von rund 2 Prozent. Ergo war es das Volumen des Depotausschnitts, das mit 293,18 Mio. Euro relativ groß war. Das bedeutet auch bessere Repräsentativität für den Handel in allen zugrunde liegenden Depots.

Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote lag Ende der Berichtswoche bei 62,60 Prozent; Ende Woche 34 im Vorjahr war sie mit 70,64 Prozent schon ein wenig weiter.

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Käufe

Der Kaufumsatz in der Berichtswoche in Höhe von 1,82 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (1,68 Mio.), Anleihen (0,12 Mio.) und Fonds (0,02 Mio.).

Bevor wir auf Käufe in der Berichtswoche eingehen, wollen wir auf den – zukünftig – wohl leicht modifizierten Rahmen des Handels hinweisen.

Gegen Ende der Berichtswoche – vom 21. bis 23. August 2025 – fand das Jackson Hole Economic Policy Symposium zur Geldpolitik statt, das die Federal Reserve Bank of Kansas City jährlich ausrichtet. Ein Hauptschwerpunkt dieser Zusammenkunft von Wissenschaftlern und Praktikern, darunter auch die Präsidenten der wichtigsten Zentralbanken der westlichen Welt, waren neueste Entwicklung am Arbeitsmarkt und deren Folgen für die Geldpolitik. Das Motto der Tagung lautete: „Labor Markets in Transition: Demographics, Productivity, and Macroeconomic Policy.“

Am Freitag der Berichtswoche sprach der Chef der US-Notenbank Powell u.a. über die wirtschaftliche Lage aus Perspektive der Fed und stellte zudem dem versammelten Publikum eine veränderte Feinjustierung der Geldpolitik des eigenen Hauses vor.

Powell betonte zunächst, dass die US-Wirtschaft nach wie vor robust sei, die Inflation aber noch leicht über dem Ziel von 2 % liege und zugleich weiterhin die einschlägigen „Zollgefahren“ drohten.

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