Umsätze und Quoten

Handelsquote 2,43 Prozent

Mit einer Handelsquote in Höhe von 2,43 Prozent war die Handelsaktivität der erfassten Vermögensverwaltungen leicht überdurchschnittlich. Dieser Quote lag ein nur verhältnismäßig kleiner Depotausschnitt zugrunde. Denn die Assets under Management, die wir dieses Mal für den Newsletter berücksichtigen, war mit 46,13 Mio. Euro doch deutlich kleiner als der entsprechende Betrag in der Vorwoche (254 Mio.). Daher war auch der Umsatz in der Berichtswoche nicht allzu hoch, dennoch lag er über der 1-Million-Euro-Marke. Etwas genauer:

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Käufe

In der Berichtswoche summierten sich die Käufe in unserem Depotausschnitt auf 0,61 Mio. Euro. Davon investierten die erfassten Vermögensverwaltungen 0,47 Mio. in Aktien und 0,14 Mio. in Anleihen.

Die Aktienmärkte bewegten sich in der Berichtswoche weltweit im Trend synchron, aber nicht aufwärts, sondern abwärts. Schwächere US-Konjunkturdaten, die wieder gestärkte Erwartung, die Fed könnte die Zinsen bald senken, sowie das unvermeidliche Instrument der Zolldrohung prägten in der Berichtswoche die Märkte. In den USA verzeichneten die großen Indizes Rückgänge: Der S&P 500 verlor in Wochenfrist 2,2 %, der Nasdaq Composite 2,4 % und der gleich gewichtende Dow Jones 1,7 %. Für die Entwicklung der US-Aktienmärkte waren Beobachtern zufolge weniger die US-Aktienmärkte „an sich“ bedeutsam als vielmehr der US-Arbeitsmarkt.

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Verkäufe

Der Verkaufsumsatz in der Berichtswoche im Wert von 0,51 Mio. Euro fiel ausschließlich im Aktiensegment an.

In der Berichtswoche gab eine von uns erfasste Vermögensverwaltung Aktien von Adobe ab. Damit ist sie nicht allein, denn Marktbeobachter (dazu z.B. Stock World, s.u.) berichten von Adobe-Aktien-Verkäufen durch institutionelle Investoren in letzter Zeit.

Offenbar ist die Marktposition von Adobe längst nicht mehr so dominant wie ehedem, die Konkurrenz ist stärker geworden. Eine „Gefahr“ dieser Art hatte Adobe vor einigen Jahren durch die klassische Methode, einen Konkurrenten einfach aufzukaufen, zu verringern versucht. Letztlich scheiterte jedoch Adobe 2023 am Kauf von Figma für 20 Milliarden USD an wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Figma blieb eigenständig und ist selber an die Börse gegangen:

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Märkte und Favoriten

Kaufüberhang

Im ersten Halbjahr dominierten die Verkaufsüberhänge in allen Zeitskalen (Woche, Monat, Quartal, Halbjahr), aber in der Berichtswoche Nr. 30 vom 21. bis 25. Juli war das Kaufvolumen größer als das Verkaufsvolumen. Vom Gesamtumsatz in Höhe von 5,35 Mio. Euro entfielen nämlich 3,08 Mio. Euro auf Käufe und 2,27 Mio. Euro auf Verkäufe.

Schaut man auf die Asset- bzw. Produktkategorien, dann wurden im Aktiensegment mit 3,74 Mio. Euro die größten Umsätze generiert, gefolgt von Festverzinslichen mit 1,16 Mio. und Fonds mit 0,45 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Handel durchschnittlich

Das unserem Depotausschnitt zugrunde liegende Volumen beträgt 253,68 Mio. Euro. Die damit erfassten Vermögensverwaltungen setzten mit ihren Wertpapierkäufen und -verkäufen 5,35 Mio. Euro um. Die Umsatzquote lag mit 2,11 Prozent im langfristigen Durchschnittsbereich.

Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote erreichte Ende der Berichtswoche 54,15 Prozent. Damit ist sie in der zeitlichen Entwicklung etwas gegenüber dem Vorjahr zurückgefallen: Die Quote der Woche 30 / 2024 lag bei 63,56 Prozent.

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Käufe

In der Berichtswoche Nr. 30 belief sich der Kaufumsatz in unserem Depot-Ausschnitt für den Newsletter auf 3,08 Mio. Euro. Davon entfielen 1,77 Mio. Euro auf Aktien, 1,16 Mio. auf Anleihen und 0,15 Mio. auf Fonds.

Das mit Abstand größte Investment in der Berichtswoche war ein Kauf von Aktien des US-IT-Spezialisten Veeva Systems. Kerngeschäft des 2007 gegründeten Unternehmen sind Cloud-Lösungen für die Life-Science-Branche (vor allem Pharmaindustrie).

Als „Vision“ gibt das Unternehmen auf seiner Homepage an: „Building the Industry Cloud for Life Sciences”. Und den Weg, den diese Vision vorzeichnet, scheint das Unternehmen derzeit erfolgreich zu beschreiten.

So gab das in Kalifornien beheimatete, global operierende Unternehmen in seiner jüngsten Pressemitteilung vom 23. Juli 2025 bekannt, dass man für Boehringer Ingelheim Kundendaten in über 100 Ländern mit Veeva OpenData und Veeva Network standardisiere.

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Verkäufe

Das Verkaufsvolumen in Woche 30 in Höhe von 2,27 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (1,97 Mio.) und Fonds (0,30 Mio.).

Der im absoluten Ranking erstplatzierte Verkauf von Capgemini-Aktien fuhr der veräußernden Vermögensverwaltung Kursverluste ein. Die jüngere Kurshistorie von Capgemini sieht zurzeit auch sehr „rot“ aus. Seit März 2024 befindet sich die Aktie im Abwärtstrend. Über 3 Jahre ist die Aktie aktuell 24 Prozent im Minus, über 1 Jahr beträgt der Verlust 27 Prozent, über 1 Monat hat sie 6 Prozent verloren. Dennoch plädiert derzeit die überwiegende Mehrheit der Analysten für „Kaufen“ bzw. „Aufstocken“.

Auf der Verkaufsliste der Berichtswoche befindet sich auch ein aktiv gemanagter, nachhaltig orientierter (Artikel-8-)Fonds, der ODDO BHF Emerging Markets CIW-EUR, dessen laufende Kosten 1,08 Prozent betragen. Im Factsheet steht:

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Märkte und Favoriten

Vor allem Aktienvolumen bewegt

Vom Umsatz in der 29. Berichtswoche vom 14.07. bis 18.07. im Wert von 1,49 Mio. Euro verteilten sich 0,56 Mio. auf Käufe und 0,92 Mio. auf Verkäufe. Der mit Abstand größte Teil des Handels, nämlich 93 Prozent, fiel im Aktiensegment an. Als Betrag ausgedrückt waren das knapp 1,39 Mio. Euro Umsatz. Es folgten Fonds mit nicht ganz 0,10 Mio. und Anleihen mit aufgerundet 0,01 Mio. Euro – es stand nur eine Anleihe auf der Umsatzliste unseres Wochenausschnitts.

Europäische Aktien hatten in der Berichtswoche im Trend Aufwind, am letzten Handelstag gaben sie aber nach. Das führte dazu, dass sie meistens nur wenig zugelegt hatten, der Dax kam auf einen Wochenzugewinn von nicht ganz 1 Prozent.

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Umsätze und Quoten

Stärkere Handelsneigung

Die Handelsneigung messen wir per Umsatzquote, ermittelt im Verhältnis zum Volumen unseres für den Newsletter aufbereiteten Depotausschnitt. Diese Quote kletterte in der 29. Woche mit 2,43 Prozent über den langfristigen Durchschnittswert von 2 Prozent (Vorwoche: 1,63 Prozent). Allerdings waren die Assets under Management in unserem Ausschnitt mit 61,20 Mio. Euro geringer als in der Vorwoche und so blieb auch der Umsatz der 29. Berichtswoche in Höhe von 1,49 Mio. Euro deutlich unter dem Wert der Woche 28. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote lag am Freitagabend der Berichtswoche bei 52,04 Prozent.

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Käufe

In der 29. Berichtswoche kauften die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 0,56 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,46 Mio.), Fonds (0,10 Mio.) und eine Anleihe (0,01 Mio.) verteilten.

Auf Rang 1 unserer Top-Käufe-Liste ist ein Kauf von Aktien des US-Konzerns NextEra Energy verzeichnet. NextEra Energy ist ein führendes Energieunternehmen Nordamerikas, das mit einem diversifizierten Portfolio der Energietransformation und -bereitstellung unter besonderer Berücksichtigung „erneuerbarer“ Energien wirbt. Das Unternehmen ist nach Eigenauskunft über die Tochter NextEra Energy Resources der weltweit größte Betreiber von Wind- und Solarkraftanlagen. Von den 72 Gigawatt, die das Unternehmen insgesamt im Jahr 2024 an durchschnittlicher elektrischer Leistung zur Verfügung stellte, entfielen 55 Prozent auf erneuerbare Energiekonverter, 36 Prozent auf Erdgas, 8 Prozent auf Kernenergie und 1 Prozent auf Andere.

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