Bei den Verkäufen lagen Anleihen mit einem Umsatz von 2,7 Mio. Euro vor Aktien (0,87 Mio.) und Fonds (0,64 Mio.) ganz vorne im Ranking der Topverkäufe gemäß Volumen steht aber ein ETF auf Gold- und Silberminen.
Den Handel der hier zu besprechenden Woche 34 dominierten mit 5,5 Mio. Euro Aktien, was nicht ganz drei Viertel des Gesamtumsatzes der Woche ausmachte.
Es folgten Anleihen mit 1,28 Mio. Euro, gefolgt von strukturierten Produkten (0,44) und Fonds (0,38).
Mit einem Anteil von 8,50 Prozent des gemeldeten Depotvolumens scheint der Umsatz in der Berichtswoche recht hoch gewesen zu sein – und relativ gesehen war er es auch. Aber absolut gesehen lag er mit mageren 7,6 Mio. Euro weit unter dem langfristigen Durchschnitt.
Die Kaufvolumina der Berichtswoche teilten sich auf in: Aktien (2,65 Mio. Euro Kaufumsatz), Fonds (0,38), Anleihen (0,38), Zertifikate (0,28). Aktien wurden also am stärksten präferiert, auch wenn sich die europäischen Aktienmärkte und die wichtigsten US-Indizes in der Berichtswoche leicht abwärts bzw. seitwärts bewegten.
Bei den Verkäufen lagen in der hier zu besprechenden 34. Woche die Aktien mit einem Transaktionsvolumen von fast 2,9 Mio. Euro weit vor Anleihen (0,89) und Derivaten (0,15). Fondsanteile wurden nicht abgegeben.
Der Umsatz von 26,5 Mio. Euro verteilte sich auf Renten (9,9), Aktien (6,6), Fonds (6,5) und Zertifikate (3,5). In allen Kategorien überragten die Käufe die Verkäufe bei weitem. Aktien wurden auf breiter Front innerhalb des euro-amerikanischen Universums gekauft. Bei den Fonds sehen wir viele ETFs; u.a. waren auch japanische Indizes sowie Schwellenländer gefragt. Auffällig die vielen Investitionen in strukturierte Produkte unterschiedlicher Sorte verschiedener Vermögensverwaltungen, wobei allerdings eine Verwaltung in der Berichtswoche besonders aktiv war.
3,58% des gemeldeten Depotvolumens wurden in der Berichtswoche umgesetzt. Das ist zwar „nur“ ein guter Durchschnittswert. Vor dem Hintergrund der Ferienzeit war es aber schon ein wenig überraschend, dass das gemeldete Depotvolumen mit knapp 750 Mio. Euro sehr hoch war, was dann zu einem für die Sommerzeit durchaus hohen Umsatz von 26,5 Mio. Euro führte. Aber offenbar war die Stimmung ziemlich gut, denn Shopping war angesagt, 20,5 Mio. Euro wurden in Wertpapiere gesteckt, für 6 Mio. Euro wurde verkauft.
Was ist negativ an negativen Zinsen? Das Vorzeichen ganz sicher – aber mit dieser banalen Antwort am Rande der Albernheit hört der Konsens unter Beobachtern auch schon auf. Und das liegt nicht nur daran, dass es verschiedene Zinsen gibt und das Wort Zins äquivok verwendet wird.
Die Verkäufe blieben in der Berichtswoche mit knapp über 6 Mio. Euro beim Umsatz weit hinter den Käufen (20,5) zurück. Den größten Verkaufsumsatz verbuchten Festverzinsliche mit 3,5 Mio. Euro, gefolgt von Aktien (1,87), einem Fonds (0,45) und Zertifikaten (0,24). Die Transaktionen wurden überwiegend mit Gewinn abgeschlossen. Das galt für alle in den beiden firstfive-Rankings gelisteten Verkäufe, insbesondere jedoch für die bei den absoluten Topverkäufen viertplatzierte Abgabe von Anteilen des ETFs auf den Stoxx Europe 600.
Die Verkäufe hatten in der Berichtswoche insgesamt ein klares Übergewicht gegenüber den Käufen. Der Hauptgrund dafür ist der starke Verkaufsüberhang bei Fonds. Es stand nur ein Fonds-Investment auf den uns übermittelten Einkaufszetteln. Das ist aber nicht der Grund für diese Asymmetrie. Denn auch auf der Verkaufsliste stand nur ein Fonds. Der Überhang resultiert daraus, dass das Engagement bei einem Platin-ETF sich lediglich im oberen vierstelligen Bereich befand, wohingegen der Verkaufserlös bei einem Geldmarktfonds über 3,28 Mio. Euro betrug.