Umsätze und Quoten

Sehr hohes Handelsvolumen

Die Umsatzquote in der Berichtswoche vom 7.11. bis 11.11. 2016 lag mit 4,51 Prozent über dem langfristigen Durchschnitt. Bemerkenswerter ist jedoch, dass das gemeldete Depotvolumen, auf das sich die Umsatzquote bezieht, deutlich höher war als sonst. Es lag in der Berichtswoche nur knapp unter einer Milliarde Euro. Dementsprechend war das Umsatzvolumen mit 42,81 Mio. Euro so hoch wie selten.

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Käufe

Die Käufe der Berichtswoche im Wert von knapp 15,2 Mio. Euro verteilten sich auf Aktien (12,68 Mio.), Anleihen (1,75), Derivate (0,44) und Fonds (0,3). Betrachten wir zunächst die first five in der Aktien-Topkaufliste gemäß Umsatzvolumen, für die wir in unserem Newsletter keine eigenständige Tabelle veröffentlichen. Dann ergibt sich folgende Reihenfolge: 1) PayPal; 2) Axa; 3) Unilever; 4) Geberit; 5) Allianz. Was fällt dabei auf?

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Verkäufe

Der von uns registrierte Verkaufsumsatz in der Berichtswoche von 27,6 Mio. Euro verteilte sich auf die einzelnen Asset- bzw. Produktklassen wie folgt: Anleihen kamen auf 14,1 Mio., Derivate/Zertifikate auf 5,3 Mio., Aktien auf 4,6 Mio. und Fondsanteile wurden im Wert von 3,6 Mio. abgegeben. Im Rentensegment wurden Stücke diverser Staatsanleihen aus den Depots genommen, was auch unsere Top-Verkaufslisten gut zum Ausdruck bringen.

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Märkte und Favoriten

Momentum Aktienverkauf

Den größten Umsatz in der Berichtswoche verzeichnen wir bei Anleihen: sie kamen für über die Hälfte des Handels in der hier zu besprechenden Woche auf und dominierten insbesondere die Kaufseite. Während auf der Verkaufsseite des Rentensegments im Wesentlich nur ein defensives Depot den Umsatz verantwortete, waren auf der Kaufseite Halter verschiedener defensiver Depots aktiv. Neben südeuropäischen Staatsanleihen waren vor allem europäische Unternehmensanleihen quer durch die Branchenlandschaft gefragt.

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Umsätze und Quoten

Umsatz weiterhin mäßig

Die Umsatzquote war in der Woche vom 31.10. bis 4.11.2016 mit 2,85 Prozent des gemeldeten Depotvolumens noch geringer als in der Woche zuvor (2,99). Jedoch übermittelten uns dieses Mal mehr Vermögensverwaltungen ihre Daten für die hier zu besprechende Berichtswoche. Daher lag das insgesamt gemeldete Depotvolumen im höheren Durchschnittsbereich, und der absolute Umsatz war mit 17,56 Mio. Euro höher als in der Vorwoche.

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Käufe

Bei den Aktienkäufen in der Berichtswoche ragt, vom Transaktionsvolumen her gesehen, ein Kauf von Cap-Gemini-Papieren durch eine im Hessischen ansässige Vermögensverwaltung weit heraus. Es war auch der einzige Aktienkauf, der es in unsere beiden Topkauflisten schaffte. Seit Anfang Oktober ist der Wert der Aktie des französischen Beraters, Organisations- und Technologie-Dienstleisters von knapp 89 Euro auf 74 Euro Ende der Berichtswoche gefallen.

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Verkäufe

Die Verkäufe im Umfang von 9,93 Mio. Euro verteilten sich auf Anleihen (3,85), Aktien (3,2) und Fonds (2,88). Damit war verkaufsseitig die Verteilung auf die einzelnen Assetklassen deutlich weniger ungleich als kaufseitig und die Dominanz der Festverzinslichen war weniger ausgeprägt. Abgegeben wurden bei den Aktien Papiere unter anderem von: Cisco Systems, Union Pacific, Kinder Morgan, Dürr und Electronic Arts, um nur die first five im Aktienverkaufs-Ranking nach Umsatzvolumen zu nennen.

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Märkte und Favoriten

Aktien, Anleihen und Zertifikate

Das Verhältnis der Käufe zu den Verkäufen war in der Berichtswoche fast ausgeglichen. Bei den Aktien war der Kaufüberhang positiv, bei den Anleihen – und moderater bei den Zertifikaten – der Verkaufsüberhang. Bei den Aktienkäufen waren einige Verwaltungen sogar mehrfach bereit, relativ hohe Summen in die Hand zu nehmen, was dazu führte, dass Aktien in unseren Topkauflisten (siehe Käufe) vertreten sind.

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Umsätze und Quoten

Handel gedämpft

Der relative Umsatz von 2,99 Prozent des gemeldeten Depotvolumens lag im unteren Durchschnittsbereich, jedoch war die Meldequote in der Berichtswoche ziemlich schwach, so dass das Umsatzvolumen insgesamt nur 9,9 Mio. Euro betrug. Der Gesamtbetrag der Verkäufe lag mit 5,17 Mio. leicht über dem Kaufumsatz von 4,8 Mio. Euro.

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Käufe

Eines der Hauptthemen, das derzeit auch die Finanzmärkte bewegt, sind die Präsidentschaftswahlen in den USA – d.h. präziser: die Wahl der Wahlmänner für das Electoral College am 8. November 2016. Was erwarten davon die Märkte? Mit welchen Effekten ist zu rechnen? Diese Fragen versuchten die beiden in den USA lehrenden Ökonomie-Professoren Justin Wolfers und Eric Zitzewitz in einer Studie zu beantworten, die in der Berichtswoche vielfältige und durchaus auch kritische bis ablehnende Reaktionen in der englischsprachigen Finanzpresse hervorriefen.

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