Umsätze und Quoten

Bescheidene Umsatzquote

Die Berichtswoche Nr. 22 gehörte zu jenen Wochen des Mai, in denen in einem größeren Teil Deutschlands ein Feiertag das Arbeitsvolumen schrumpfen ließ. Gut möglich, dass dies auch auf das Umsatzvolumen in unserem Depotausschnitt kontraktiv wirkte – oder auf die Umsatzquote. Mit 0,79 Mio. Euro reihte sich die Woche vom 27. bis 31. Mai in die Gruppe der volumenschwachen Wochen ein. Auch die Umsatzquote war mit 0,87 Prozent des für den Newsletter selektierten Depotvolumens im tieferen Bereich anzusiedeln. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote beträgt nun 46,69 Prozent, im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 40,01 Prozent. Die von erfassten Assets unter Management hatten einen Wert von 91,02 Mio. Euro.

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Käufe

In der Berichtswoche summierten sich die Käufe in unserem Depotausschnitt auf 0,35 Mio. Euro, wovon 0,24 Mio. Euro auf Anleihen und 0,10 Mio. auf Aktien entfielen.

Die Vermögensverwaltungen der für die Newsletters im Mai ausgewählten Depotausschnitte hielten sich im Mai nicht unbedingt an eine berühmte Börsen-Weisheit. Die ist traditionelles Element von Medien-Kommentaren zum Wonnemonat – der sich dieses Jahr allerdings auch von seiner anderen Seite zeigte. Wir wollen uns der genannten Tradition nicht ganz verschließen. Die Regel lautet offenbar auf Deutsch: „Sell in May and go away, but remember to come back in September“, auf Englisch wohl eher: “Sell in May and go away, and come back on St. Leger’s Day”, wobei man meist nur den ersten Teilsatz verwendet. Im Mai sollten Anleger demnach Aktien aus dem Depot schmeißen und im September wieder einsteigen. Die Regel ist vom Typ „saisonale Anlagestrategie“, und davon gibt es einige.

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Verkäufe

In der Berichtswoche ergab sich verkaufsseitig ein Umsatzvolumen von 0,44 Mio. Euro, das sich auf Aktien (0,30 Mio. Euro) und Anleihen (0,15 Mio.) verteilte.

Verkauft wurde in der Berichtswoche auch ein Paket mit Volkswagen-Aktien. Die Aktie hat sich in diesem Jahr um 1 Prozent nach oben bewegt, nachdem sie sich seit Mitte der Berichtswoche kräftig von 123 Euro auf unter 115 Euro verbilligt hatte. Was war geschehen?

Nichts Schlimmes, eher Erfreuliches und eine Prozedur, die an der Börse regelmäßig vorgesehen ist. Am Mittwoch wurde auf der VW-Hauptversammlung die Höhe der Dividende beschlossen. Sie beträgt pro Vorzugsaktie / Stammaktie 9,06 / 9 Euro. Am Tag danach, am sogenannten Ex-Dividenden-Tag, wurde der Aktienkurs entsprechend der Dividende reduziert (Dividendenabschlag) und zugleich mit dem Zusatz „ex Dividende“ gehandelt.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang auch dank „Ausreißer“

Die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen setzten in der 21. Berichtswoche mit ihrem Wertpapierhandel 5,18 Mio. Euro um. Davon entfielen 2,13 Mio. Euro auf Käufe und 3,05 Mio. auf Verkäufe. Während wir in der Vorwoche einen moderaten Kaufüberhang beobachteten, ergab sich für Woche 21 ein deutlicherer Verkaufsüberhang. Das hat auch insbesondere mit einem Verkauf zu tun, der einen Ausreißer darstellt (siehe „Verkäufe“), der dazu beitrug, dass wir bei Aktien einen Verkaufsüberhang sehen, während bei Anleihen das Kaufvolumen der gewichtigere Part war.

Gehandelt wurde ausschließlich mit Aktien und Anleihe-Stücken. Der Wochenumsatz im Aktiensegment belief sich auf 3,16 Mio. Euro, im Rentensegment setzten die erfassten Verwaltungen 2,02 Mio. Euro um.

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Umsätze und Quoten

Großer Depotausschnitt

Auffällig war am Depotausschnitt der Berichtswoche Nr. 21 das große Volumen der Assets under Management. Mit 300,47 Mio. Euro lag es deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Die Umsatzquote in der hier zu besprechenden Woche vom 20. bis 24. Mai fiel mit 1,73 etwas geringer aus als in der Vorwoche und blieb unter den 2 Prozent, die man grob als Durchschnittswert betrachten kann. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote liegt nun bei 45,82 Prozent; nach Woche 21 im Vorjahr war sie erst bei 39,34 Prozent angekommen.

Der Umsatz in der Berichtswoche belief sich auf 5,18 Mio. Euro.

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Käufe

Der Kaufumsatz unseres Depotausschnittes der 21. Woche belief sich auf 2,13 Mio. Euro, die sich auf Anleihen (1,24 Mio. Euro) und Aktien (0,89 Mio.) verteilten.

Unter den gekauften Aktien, die sich in unseren beiden Topkäufe-Tabellen platzieren konnten, befanden sich etliche IT-Titel: Besi, VISA, Microsoft und Alphabet – die letztgenannte Aktie stand auch auf der Wochen-Verkaufsliste (siehe „Verkäufe“).

BE Semiconductor Industries ist ein Hardware-Spezialist, die drei anderen Unternehmen sind durch ihre Software-Anwendungen mächtig und berühmt geworden.

Auf den niederländischen Hersteller von Maschinen für die Halbleiterindustrie BE Semiconductor Industries sind wir unter der Rubrik „Käufe“ bereits im Newsletter zur Woche 19 kurz eingegangen. Da unseres Wissens seither keine erwartungserschütternden Informationen über das Unternehmen veröffentlicht worden sind, können wir es an dieser Stelle übergehen.

Nach längerer Zeit hat es der Kreditkarten- bzw. Zahlungsdienstleister Visa wieder unter die first five der Top-Käufe geschafft. Müsste Visa nicht längst durch die Kryptowelt, etwa durch Bitcoin, unter Druck geraten sein?

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Verkäufe

Das Volumen der Verkäufe betrug in der Woche vom 20. bis 24. Mai 3,05 Mio. Euro. Davon entfielen 2,27 Mio. auf Aktien und 0,78 Mio. auf Anleihen. Der Aktienkauf an erster Position im absoluten Topverkäufe-Ranking machte mehr als die Hälfte des Verkaufsvolumens aus.

Bemerkenswert in der Berichtswoche war zudem, dass eine Vermögensverwaltung Aktien von Alphabet kaufte, während eine andere verkaufte. Schaut man sich die Bewertungen der Alphabet-(ex Google)-Aktie von Analysten an, etwa bei marketscreener.de, dann fällt auf, dass sich in den letzten anderthalb Jahren die Buy-Bewertungen anteilig etwas reduzierten (wenn auch absolut erhöhten), während die Hold-Bewertungen anteilig (und absolut) etwas deutlicher zugenommen haben.

Anfang Dezember 2022 rateten 33 Analysen mit „Kaufen“, 12 mit „Aufstocken“, 4 mit „Halten“ und keiner mit „Verkaufen“ (Summe der Analysten: 49). Am 26. Mai 2024 bewerteten 34 Analysten die Alphabet-Aktie mit „Kaufen“, 15 mit „Aufstocken“, 11 mit „Halten“ und keiner mit „Verkaufen“ (Summe der Analysten: 60).

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Märkte und Favoriten

Umsatz-„Waage“: Immer noch fast ausgeglichen

Vom Umsatz in der 20.Berichtswoche in Höhe von 4,78 Mio. Euro entfielen 2,50 Mio. Euro auf Käufe und 2,29 Mio. Euro auf Verkäufe. Im letzten Newsletter der 19. Berichtswoche vom 6. bis 10. Mai überschrieben wir diesen Kommentar mit „Umsatz-‚Waage‘: Fast ausgeglichen.“ Für die 20. Berichtswoche haben wir aufgrund der geringen Differenz diese Überschrift übernommen und nur ein „Immer“ dazwischengesetzt. Allerdings gibt es zwei Unterschiede im Vergleich mit der Vorwoche. Der erste besteht darin, dass in der Vorwoche das Verkaufsvolumen etwas größer war, während in der Berichtswoche das Kaufvolumen das größere war.

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Umsätze und Quoten

Überdurchschnittlicher Umsatz

In der Berichtswoche vom 13. bis 17. Mai fiel in unserem Depotausschnitt für den Newsletter ein Umsatz in Höhe von 4,78 Mio. Euro an. Das war nicht auf eine Vielzahl von Transaktionen zurückzuführen als vielmehr auf einige hohe Beträge pro Transaktion (siehe „Märkte und Favoriten“). Darüber hinaus war auch das Depotvolumen unseres aktuellen Ausschnitts mit 258,61 Mio. Euro relativ hoch. Das hatte zur Folge, dass trotz des vergleichsweise hohen Umsatzes die Umsatzquote mit 1,85 Prozent knapp unter dem langfristigen Durchschnitt von 2 Prozent lag. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote betrug damit Ende der 20. Berichtswoche 44,09 Prozent.

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Käufe

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes investierten in der 20. Woche vom 13. bis 17. Mai 2,50 Mio. Euro in Wertpapiere. Davon entfielen 1,86 Mio. Euro auf Anleihen und 0,64 Mio. Euro auf Aktien.

Bevor wir auf Käufe in der 20. Woche eingehen, platzieren wir an dieser Stelle, wie im Newsletter der Vorwoche, die aktuellen Performance-Daten zweier Depotklassen, die firstfive beobachtet. Denn vier Risikokategorien unterscheidet firstfive und über zwei davon berichteten wird im letzten Newsletter, so dass der Vollständigkeit halber jetzt die Daten der beiden anderen Risikogruppen vorgestellt werden sollen. Im Newsletter der Vorwoche schrieben wir über die Entwicklung der konservativen und der moderat dynamischen Risikoklasse. Daher ist jetzt die ausgewogene und die dynamische Risikoklasse an der Reihe.

Der Index der ausgewogenen Risikoklasse stand Ende der 18ten Woche bei 210,32 Punkten. Ende der 20ten Woche war er bei 213,96 Punkte angelangt. Übersetzt man dies in die Performance seit Jahresbeginn, dann verbesserte diese sich von 5,17 auf 6,99 Prozent.

Die Depots der dynamischen Risikoklasse machten einen noch stärkeren Sprung nach oben. Der Index stand vor zwei Wochen bei 349,42 Punkten, bis Ende der Berichtswoche war er auf 358,86 Punkte hochgeklettert. Das bedeutet für die YTD-Performance einen Anstieg von 6,64 auf 9,52 Prozent.

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