Die Handelsquote in der Woche Nr. 42 vom 16. bis 20. Oktober war mit 10,80 Prozent außergewöhnlich hoch, wobei allerdings 83 Prozent dieses Betrags auf eine Transaktion entfielen (siehe „Märkte und Favoriten“).
Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote hat dadurch einen großen Schritt nach oben gemacht und steht nun bei 114,72 Prozent. Die mit unserem Newsletter-Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen setzten in der Berichtswoche 13 Mio. Euro um, die berücksichtigten Assets under Management betrugen 120,34 Mio. Euro.
Das Kaufvolumen in der Berichtswoche in Höhe von nicht ganz 0,90 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien mit über 0,63 Mio. Euro und auf Anleihen mit 0,36 Mio. Euro.
Es ist nicht einfach, Geschichte zu periodisieren. Das dürfte auch häufig für die Geschichte eines Unternehmens zutreffen. In so einem Fall ist es dann hilfreich, wenn man für etwas, das gar nicht so einfach ist, dennoch einen einfachen Ansatzpunkt findet. Und einfach ist, was man mit bloßem Auge schnell erkennen kann. Und dazu gehört ein Unternehmenslogo.
Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass Johnson&Johnson – die Aktie steht in unserer Käufeliste der Berichtswoche auf Rang 5 – ein neues Logo bekommt. „In dem neuen Look hat das Logo eine andere Schrifttype und die Unternehmensfarbe Rot erfährt eine Auffrischung, um modern zu wirken.
Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitts veräußerten in Woche 42 Wertpapiere mit einem Volumen von 12,10 Mio. Euro. Davon entfielen 12,00 Mio. Euro auf Aktien und 0,10 auf Anleihen.
Eine Veräußerung von Nestlé-Aktien hatte allein ein Volumen von 10,74 Mio. Euro. Die verkaufende Vermögensverwaltung konnte mit dieser Transaktion erhebliche Kursgewinne vereinnahmen. Dabei ist die Nestlé-Aktie im laufenden Jahr im Minus mit rund 7 Prozent. Derzeit steht die Aktie bei 98 CHF.
Die überwiegende Mehrheit der aktuellen Analystenstudien plädiert bei der Nestlé-Aktie für „Buy“,
Vom Umsatz in Woche Nr. 41 im Wert von 1,33 Mio. Euro entfielen 0,69 Mio. Euro auf Verkäufe und 0,64 Mio. auf Käufe. Damit sehen wir abermals einen Verkaufsüberhang, wenn auch einen sehr knappen. Differenziert nach Produktklassen sahen wir einen Kaufüberhang insbesondere bei Aktien und einen sehr kräftigen Verkaufsüberhang bei Fonds.
Den höchsten Betrag zum Gesamtumsatz der Berichtswoche vom 9. bis 13. Oktober steuerten Aktien mit 0,64 Mo. Euro bei, gefolgt von Fonds mit 0,55 Mio. und Anleihen mit 0,17 Mio. Euro.
Welche Märkte oder Marktsegmente waren in dem Ausschnitt, der für den Newsletter der 41. Berichtswoche aufbereitet wurde, vertreten?
Die Assets unter Management in unserem Depotausschnitt für den Newsletter der 41. Berichtswoche betragen 286,35 Mio. Euro. Der Umsatz in der Woche vom 2ten bis 6ten Oktober belief sich auf 1,33 Mio. Euro. Daraus errechnet sich eine Umsatzquote in Höhe von 0,47 Prozent. Das ist ein deutlich unterdurchschnittlicher Wert. Die seit Jahresanfang kumulierte Quote betrug damit Ende der hier zu besprechenden Berichtswoche 103,45 Prozent und liegt weiterhin deutlich unter der Quote der 41. Woche im Vorjahr (120,75), aber über der Quote in W.41 im Vor-Vorjahr (100,41).
Die Käufe in Woche 41 in unserem Depotausschnitt summierten sich auf 0,64 Mio. Euro. Davon entfielen 0,46 Mio. Euro auf Aktien, 0,09 Mio. auf Anleihen und 0,09 Mio. auf Fonds.
In unserer Topkäufeliste befindet sich ein Kauf von Reply-Aktien. Man glaubt, von Reply erst vor kurzem gehört zu haben. Was war da nochmals? Da war doch irgendetwas. Ach ja, das war es, was sich medial verbreitete und seit einigen Wochen auch auf der Plattform des FC Bayern München zu lesen ist: „FC Bayern und Replay schließen Partnerschaft. Neuer Look für den deutschen Rekordmeister: Der FC Bayern und Replay haben einen Sponsoringvertrag abgeschlossen. Das Mode-Label wird bis Juni 2027 offizieller Partner des Clubs und die Mannschaft um Kapitän Manuel Neuer mit formeller wie legerer Kleidung ausstatten.“ Diese Spur führt zwar sicher kleidsam zum Hauptsitz von Replay nach Asolo in Venetien, aber ihr weiter zu folgen wäre leider nicht ganz richtig, denn wir müssen für den rechten Weg rechtzeitig abbiegen nach Turin. Denn der kleine, aber feine Unterschied ist, dass beim Reply unserer Käufeliste das „a“ von Replay fehlt. Das ist kein Druckfehler.
Also ist es doch nicht der neue Bayern-Sponsor, der auf unserer Topkäufe-Liste steht. Wer ist es dann? Reply S.p.A. ist ein IT-Dienstleister, dessen Hauptsitz sich in Turin befindet. Finanzen.net klärt auf:
Das Verkaufsvolumen unseres Depotausschnitts in Woche 41 betrug 0,69 Mio. Euro. Davon entfielen 0,43 auf Fonds, d.h. auf einen Fonds, 0,18 Mio. Euro auf Aktien und 0,08 Mio. auf Anleihen.
Auf dem Verkaufszettel der Berichtswoche standen auch Aktien des schwedischen Unternehmens Lifco AB. Genauer handelt es sich dabei um eine Investmentgesellschaft, die sich auf Erwerb und Entwicklung von Nischenunternehmen (zur Zeit ungefähr 100) in etwa 30 Ländern spezialisiert hat mit dem Ziel der Ertragsverbesserung. Dabei ist Lifco in drei Nischen aktiv: „Dental“, „Demolition and Tools“; „Systems Solutions“. In der „Dental“-Nische sind es Unternehmen, die Geräte, Materialien und technische Dienstleistungen für Zahnärzte zur Verfügung stellten. In der „Demolition&Tools“-Nische sind es Unternehmen für Großgeräte, Geräte und Werkzeuge für Abbruch und Anbauten. In der Nische „Systems Solutions“ sind es Unternehmen, die Systemlösungen für Fahrzeuginnenausstattungen und Sägewerksausrüstungen anbieten.
Der Umsatz in Woche Nr. 40 in Höhe von 0,80 Mio. Euro verteilte sich zu 0,73 Mio. Euro auf Verkäufe und zu 0,07 Mio. auf Käufe.
Relativ gesehen war der Verkaufsüberhang damit ausgeprägter als in der Vorwoche. Die erfassten Vermögensverwaltungen waren also in der Berichtswoche nicht gerade kaufgeneigt. Aber das waren sie im vergangenen Quartal, jedenfalls relativ zu den Verkäufen betrachtet, gleichfalls nicht. Denn das Überhangs-Muster der Berichtswoche setzte die Tendenz der letzten drei Monate fort. In diesem Zeitraum überragten in den für den Newsletter verwendeten Depotausschnitten die Verkäufe beim Volumen die Käufe bei weitem.
In der Berichtswoche vom 2ten bis 6ten Oktober war die Umsatzquote mit 1,92 Prozent leicht unterdurchschnittlich, sie war aber etwas höher als in der Vorwoche.
Allerdings ist das Volumen unseres Depotausschnittes für Woche 40 mit 41,77 Mio. Euro bedeutend kleiner als das für Woche 39, in der es 156 Mio. betrug. Deshalb war der Gesamtumsatz in der hier zu besprechenden Woche mit 0,80 Mio. Euro relativ gering. Die seit Jahresanfang kumulierte Quote hat sich bis Ende der Berichtswoche auf 10,45 Prozent erhöht. Im Vorjahr standen wir nach Woche 40 bei 119,58.
Das Kaufvolumen in unserem ziemlich kleinen Depotausschnitt für die Woche 40 betrug 0,07 Mio. Euro. Davon gingen 0,05 Mio. auf das Konto von Aktien, 0,02 Mio. fielen bei Fonds an und 0,01 Mio. im Segment der Festverzinslichen (dass es in der Addition mit der angegebenen Gesamtsumme nicht ganz zusammenpasst ist rundungsbedingt).
In unserer relativen Kaufliste auf Rang 1 steht die Aktie des US-Energieriesen Conoco Phillips, der sein Geschäft hauptsächlich mit fossilen Energieträgern, namentlich mit Öl- und Gasmengen macht, die dem Erdmantel entnommenen werden. Insbesondere die fossile Energiebranche hat nach zwei schwachen Quartalen im dritten Quartal gar nicht so schlecht abgeschnitten, zumindest im Vergleich mit anderen Branchen.