Im letzten Newsletter zur Woche 32 stand dieser Kommentar unter der Überschrift „Tiefenrekord“, weil die Umsatzquote mit 0,25 Prozent den bisherigen Jahrestiefstwert darstellte.
Der Kaufumsatz in der Berichtswoche in Höhe von 0,34 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien mit 0,26 Mio. Euro, Anleihen mit 0,18 Mio. Euro und Derivate mit 0,05 Mio. Euro.
Die Verkäufe in der 33. Woche beliefen sich auf 6,95 Mio. Euro. Davon entfielen auf Anleihen 5,13 Mio. Euro, auf Aktien 1,41 Mio. und auf Fonds 0,41 Mio. Euro.
Die Berichtswoche vom 7. bis 11. August fiel, wie wir unter „Umsätze und Quoten“ zeigen, durch eine geringe Umsatzquote in unserem Depot-Ausschnitt auf. Das passt zwar gut zur Ferienzeit, macht aber die Umsatzbeträge dann doch sehr gering.
Noch ist Ferienzeit – gerade im südlichen Teil Deutschlands, und so verhielten sich auch die von uns erfassten Händler. Mit einer Umsatzquote in Höhe von 0,25 Prozent des Volumens unseres Depotausschnitts stellen sie für dieses Jahr einen Tiefenrekord auf.
Der Kaufumsatz in der Berichtswoche in Höhe von 0,34 Mio. Euro fiel ausschließlich im Aktiensegment an.
Ganz oben auf unserer Topkäufeliste gemäß Volumen steht ein Kauf von Alphabet-Aktien. Alphabet gehört zu jenen Titeln, die vom KI-Hype in diesem Jahr besonders profitierten. In Euro hat die Aktie in diesem Jahr bereits um 42 Prozent zugelegt (aktueller Kurs 119 Euro bzw. knapp 131 USD).
Die Verkäufe in der Berichtswoche summierten sich auf 0,14 Mio. Euro. Davon setzten die erfassten Vermögensverwaltungen durch Aktienverkäufe über 0,12 Mio. Euro um und durch Fondsanteils-Veräußerungen nicht ganz 0,02 Mio. Euro.
Mit auf der Topverkäufeliste steht eine Transaktion mit Aktien von SDM Firmenich. Als der Berichterstatter bei der Arbeit SDM Firmenich googelte, lautete die aktuellste Nachricht im Zusammenhang: „Vanhoucke verlässt DSM – firmenich vorzeitig in Richtung Lotto“.
Vom Berichtswochen-Umsatz in Höhe von 1,22 Mio. Euro entfielen 0,89 Mio. Euro auf Käufe und 0,33 Mio. auf Verkäufe. Dieser Kaufüberhang folgt aber nicht dem Muster, das in unseren für den Newsletter aufbereiteten Depotausschnitten vorherrschte. Den Juli über sahen wir folgende Sequenz: In den Wochen 27 und 28 ergab sich jeweils ein Verkaufsüberhang, in Woche 29 ein Kaufüberhang, in Woche 30 ein Verkaufsüberhang. Insgesamt überwogen auf Monatsbasis in unseren Depotausschnitten die Verkäufe: sie kamen auf 17,45 Mio. Euro, während sich die Käufe auf 11,83 Mio. Euro summierten. Das ergab einen Monatsumsatz von 29,29 Mio. Euro.
Die Umsatzquote in der 31. Woche war mit 3,03 Prozent des erfassten Depotvolumens überdurchschnittlich. Im Monat Juli, der in der Berichtswoche zu Ende gegangen ist, fielen diese Quoten unterschiedlich aus. Überdurchschnittlich waren sie außer in der Berichtswoche in den Wochen 28 und 29, unterdurchschnittlich in den Wochen 27 und 30.
Der Umsatz in der hier zu besprechenden Woche vom 31.07. bis 03.08. belief sich auf 1,22 Mio. Euro. Im Juni kauften und verkaufen die Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 29,29 Mio. Euro.
Die per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen investierten in der 31. Woche 0,89 Mio. Euro in Wertpapiere. Davon gingen 0,67 Mio. auf das Konto von Fonds, 0,14 Mio. investierten sie in Anleihen und nur 0,005 Mio. Euro gaben sie für Aktien aus. So knauserig erwiesen sich die Vermögensverwaltungen unserer Depotausschnitte gegenüber Aktien schon lange nicht mehr.
Wie sah diese Verteilung im Juli aus? Der über den Monat akkumulierte Kaufumsatz in Höhe von 11,83 Mio. Euro verteilte sich auf Anleihen (6,99 Mio. Euro), Aktien (2,54 Mio.) und Fonds (2,22 Mio.). Unter den first five der Topkäufe (gemäß Volumen) auf Monatsbasis waren dann auch vier Anleihen und ein ETF, unter den first ten waren es sechs Anleihen, drei ETFs und eine Aktie.