Gute Handelsgründe?
In der Berichtswoche war die Handelsmotivation in unserem Depotausschnitt vergleichsweise hoch. Die Umsatzquote von 4,71 Prozent – bezogen auf das Depotvolumen – lag weit über dem langfristigen Durchschnitt. Damit hatten wir bisher im Jahr zwei lebhafte Wochen (W.1 und W.3) sowie eine verhaltene (W.2).
Die hohe Umsatzquote zwischen dem 19. und 23. Januar passt auch gut zu einer ereignisreichen Woche, die wie schon oft – und auch in den Vorwochen – von Donald Trump ihre stärksten informatorischen Impulse empfing.
Der Umsatz in Woche 03 in unserem Depotausschnitt betrug 1,75 Mio. Euro; das zugrundeliegende Depotvolumen belief sich auf 37,12 Mio. Euro. Die seit Jahresbeginn kumulierte Umsatzquote hat durch die hohe Quote der Woche 3 einen Sprung nach oben gemacht und liegt nun bei 7,73 Prozent.
Sonstige
Für Marktanalytiker erweist es sich immer wieder als relativ schwierig, die Impulse für die Kapitalmärkte, die Trump von Zeit zu Zeit auslöst, in Kraft und Richtung konkret zu deuten. Ein Problem ist, dass die Wirkungen massiv sein könnten – oder eben auch nicht. Da hilft auch die inzwischen dekodierte „Deal-Formel“ oder die TACO-(„Trump Always Chickens Out“)-Regel (siehe „Käufe“) nicht immer weiter, zumal wenn es um konkrete Verläufe an den Märkten geht.
Unter solchen Umständen ist die Hemmung gerade für risikoaverse Analytiker groß, sich für ein wahrscheinliches Szenario zu entscheiden. Viele Prognostiker der Praxis deklinierten daher etwa im Zusammenhang des Grönland-Themas verschiedene Szenarien durch. Das bedeutet jedoch erhöhte Erwartungs-Unsicherheit. Und dagegen hilft immer noch – und half in der Berichtswoche in unserem Depotausschnitt – ein uraltes Heilmittel: Gold (siehe Käufe).
