Handelsquote weiterhin überdurchschnittlich

In der zweiten Handelswoche des Monats März befand sich die Umsatzquote mit 2,97 Prozent zwar unter dem Wert der Vorwoche (3,77 %), aber immer noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt (2 Prozent). Damit kletterte auch die seit Jahresbeginn kumulierte Quote weiterhin dynamisch nach oben und erreichte am Freitag nach Handelsschluss einen Wert von 27,09. Im Vorjahr war die kumulierte Quote Ende der 10ten Woche erst bei 20,25 Prozent.

Im Depotausschnitt, der unserem Newsletter für die Woche vom 9. bis 13. 3. zugrunde liegt, setzten die erfassten Vermögensverwaltungen mit ihren Wertpapierkäufen und -verkäufen insgesamt 1,25 Mio. Euro um.

KI- bzw. US-Aktien?

Auch wenn das KI-Thema derzeit häufiger ambivalent betrachtet wird, scheint an ihm – übrigens in verschiedenerlei Hinsicht – für Vermögensverwalter nach wie vor kein Weg vorbeizuführen. Im Hinblick auf die taktische Assetallokation begründet aktuell ein großer US-Vermögensverwalter sein Pro-Argument mit der Höhe und Stabilität der Gewinne sowie „gesunden“ Bilanzen großer börsennotierter Unternehmen dieses Segments.

Das bezieht sich also im Wesentlichen auf die unternehmens- oder branchenspezifische Seite – worin die sogenannten „idiosynkratischen“ Faktoren stärker zum Tragen kommen. Lockerer betrachtet bezieht es sich aber wohl auch auf den S&P 500 (und damit praktisch auf US-Aktien generell), weil dieser derzeit von etlichen Marktbeobachtern als KI-Kern plus Rest bewertet wird (siehe kritisch: „Käufe“).

Abgestützt wird das Pro-KI- bzw. Pro-US-Aktien-Argument mit dem Hinweis auf das Makroumfeld und damit auf explizit systematische, den Gesamtmarkt bewegende Faktoren, nämlich insbesondere auf die Lockerungstendenz der Geldpolitik durch die Fed sowie – das ist eine Aussage vom 16.3.26! – auf den Rückgang der politischen Unsicherheit.