Umsatzquote in Q1 überdurchschnittlich
Die volumenbezogene Handelsaktivität lässt sich am besten über die Handelsquote erfassen, die transaktionsbezogene Aktivität über die Zahl der einzelnen Käufe und Verkäufe. Wir beschränken uns hier auf Entwicklung der erstgenannten Größe im Quartal. Wir verwenden dabei die umsatzgewichteten Umsatzquoten, nicht das arithmetische Mittel der Wochenquoten pro Zeitraum.
Bereits im Januar überstieg die Handelsquote mit 2,30 Prozent den langfristigen Durchschnittswert von 2 Prozent. Im Februar war die Umsatzquote mit 2,46 Prozent noch ein bisschen höher. Und auch im März erfolgte eine Steigerung auf 2,78 Prozent.
Aktien-Quoten und Kurstendenzen
Auf die Asset-Quoten wirken sich unterschiedliche Faktoren aus, ein wichtiger ist die Marktentwicklung. Diese widerspiegelt sich z.B. im ersten Quartal im Verlauf der Aktienquote. Insbesondere in der Woche nach dem 28. Februar, das war ab Woche Nr. 9, gaben die breiten Aktienindizes vor allem in Europa und Nordamerika bis Ende des Quartals nach.
Zumindest eine gewisse, im Hinblick auf den Trend deutliche Korrelation mit den Asset-Quoten-Daten, die für den Newsletter zur Verfügung stehen, ist zu erkennen. Die Aktienquoten bewegten sich in den ersten beiden Monaten überwiegend in einer Bandbreite zwischen 57er- und 58er-Prozentwerten, selten jenseits davon. Das ist der Fall bis Woche Nr. 8. Ab Woche Nr. 9 wurden die Aktien-Quoten geringer: zunächst fielen sie in den 56er, dann in den 55er-Bereich.
