In der Ruhe lag die Kraft der Woche

In der Berichtswoche Nr. 19 vom 4. bis 8. Mai 2026 lag die Umsatzquote in unserem Depotausschnitt mit 0,86 Prozent deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 2 Prozent. Man kann das positiv deuten als Abwesenheit der Schwäche von Hektik bzw. als Kraft der Ruhe. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote erhöhte sich deshalb nur wenig und stand Ende der Berichtswoche bei 43,69. Das ist aber immer noch deutlich höher als die kumulierten 35,16 Prozent, mit der die Woche 19 im Vorjahr endete.

Die Assets under Management, die unserem Depotausschnitt des aktuellen Newsletters zugrunde liegen, haben ein Volumen von 183,50 Mio. Euro. Die damit erfassten Vermögensverwaltungen generierten in der Berichtswoche mit ihren Wertpapierkäufen und -verkäufen einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,57 Mio. Euro.

Aktiensegmente und Unternehmensgewinne

Im Hinblick auf die Gewinnentwicklung von Aktiengesellschaften gegenüber dem Vorjahr schneiden in diesem Jahr Schwellenländer (mit plus 48%) nach Berechnungen der LBBW sehr gut ab, in den USA (plus 20%) war der Zuwachs ebenfalls noch recht gut, in Europa (plus 13%) und insbesondere in Deutschland (plus 6%) hingegen schwächer.

Wie zu erwarten, entfällt in den USA der größte Anteil des Gewinnwachstums auf IT- und KI-Konzerne, weit dahinter folgen dann Energie und Finanzen. Das ist also schon sehr einseitig. Ähnlich scheint es teilweise in Schwellenländern zu sein, weil hier vor allem Taiwan (rund um KI-Chips), Südkorea (insbesondere Speicher-Chips) herausragen. Aber auch in Indien sind die Gewinne kräftig gewachsen, wobei hier die Basis deutlich breiter und binnenkonjunkturgetrieben ist.