Überdurchschnittliche Umsatzquote

Die Umsatzquote in unserem für den aktuellen Newsletter selektierten Depotausschnitt hat sich gegenüber der Vorwoche deutlich erhöht. Lag sie da noch bei 1,02 Prozent, war sie in der Berichtswoche Nr. 23 mit 2,68 Prozent signifikant über dem langfristigen Durchschnittswert von 2 Prozent.

Damit stieg die seit Jahresbeginn kumulierte Umsatzquote auf 48,67 Prozent; ein Jahr zuvor war diese Quote nach der 23ten Woche bei 43,06 Prozent.

Das Volumen des Depotausschnitts für die Woche vom 1. bis 5. Juni belief sich auf 74,80 Mio. Euro. Die Vermögensverwaltungen dieses Ausschnittes generierten in der Berichtswoche mit ihren Käufen und Verkäufen einen Wochenumsatz in Höhe von 2,00 Mio. Euro.

Small-Caps – Spezialsegmente

Am Montag der Berichtswoche, am 1.6. 2026, listete Karen Gilchrist bei Morningstar unter der Überschrift „Can the Big Rally in These European AI Stocks Continue?” höchst beeindruckende YTD-Kursgewinne verschiedener europäischer IT-Unternehmen auf – wie von Aixtron (plus 240%), STMicroelectronics und Nebius (jeweils 170%), Nokia (140 %) und BE Semiconductors (115%).

Dann richtete Gilchrist ihre Lupe auf einen kleinen Aktienmarktausschnitt von Mid und Small Caps: “Einige europäische KI-Unternehmen mit geringerer oder mittlerer Marktkapitalisierung erzielten sogar noch deutlichere Gewinne. So verzeichnete das französische ‚Fabless‘-Halbleiterunternehmen Kalray einen Anstieg von mehr als 900%. Die Aktie von Soitec, einem Hersteller von Chip-Materialien, legte um rund 730% zu. Die Branchenkollegen Riber und AT&S verzeichneten jeweils Kursgewinne von fast 350%.“

Wer könnte die oben zitierte Frage von Karen Gilchrist besser beantworten als Didier Sornette, der mit seinem Log-Periodic-Power-Law-Singularity-Modell (LPPLS-Modell) ein mathematisch-empirisches Instrument zur Früherkennung von Finanzblasen entwickelt hat?