2,34 oder 2,35 Prozent? – Das ist hier die Frage

Dem aktuellen Newsletter für die Handelswoche Nr. 24 vom 8. bis 12. Juni liegt ein Depotausschnitt mit einem Volumen von 72,53 Mio. Euro zugrunde. Er ist minimal kleiner als in der Vorwoche (74,80). Auch der Umsatz war in der Berichtswoche mit 1,70 Mio. Euro etwas niedriger als in der Vorwoche (2,00 Mio.).

Da die Umsatzquote der Quotient aus Betrag des Umsatzes und zugrunde liegendem Depotvolumen ist, ergibt sich aus den beiden genannten Zahlenwerten: 1,70 Mio. / 72,53 Mio. = 0,0234. Damit betrug die Umsatzquote 2,34 Prozent.

Schauen wir nur zur Probe in unsere Tabellenkalkulation, haben wir fast getroffen: Denn dort sind 2,35 Prozent verzeichnet. Der Grund der Abweichung sind Rundungs-„fehler“ in unserer kleinen Rechen-Demonstration, die insofern keine Fehler sind, als sie korrekt zustande gekommen sind.

Aber egal ob nun 2,34 oder 2,35 Prozent, die Botschaft lautet: Die Umsatzquote in der Berichtswoche war ein wenig höher als der langfristige Durchschnitt in Höhe von rund 2 Prozent.

Konstanz und Varianz

Die Aktienquote in den von uns beobachteten Depots ist bis Ende der Berichtswoche wieder über die 57-Prozent-Marke gestiegen (57,06%). Das war erst das zweite Mal seit Woche 8, ansonsten bewegte sich die Quote im 56-Prozent-Bereich und in den Wochen 11 bis 15 im 55-Prozent-Bereich.

Die Rentenquote fiel bis Ende der Berichtswoche wieder unter die 29-Prozent-Schwelle (28,63%). Eine 28 vor dem Komma war auch die Zahl, die zwischen Woche 17 und 22 vor dem Komma stand, so dass die Quotenvariation bei Festverzinslichen wenig spektakulär waren.

Hingegen ist es bei Betrachtung der Zeitreihe eher ungewöhnlich, dass die Liquiditätsquote gegenüber der Vorwoche um fast 1 Prozentpunkt nach oben ging (5,12%) und die Sonstigen-Quote sogar um fast 1,5 Prozentpunkte nachgab auf 9,19 Prozent.

Das könnte auf Änderungen in der Depotzusammensetzung oder – temporär – der für den Newsletter erfassten Daten zurückgehen, was aber den Zahlen, die für den Newsletter zur Verfügung stehen, nicht zu entnehmen ist.