Eine Vermögensverwaltung mit einem größeren Depot hat in der Berichtswoche Anteile eines ETFs auf den Stoxx Europe 50 (Wkn 593394) im Wert von rund 6,5 Mio. Euro in mehreren Transaktionen zwischen dem 5.7. und dem 8.7. insgesamt mit Gewinn abgegeben.

Darüber hinaus hat sie für nicht ganz 3 Mio. Euro Anteile an einem ETF auf den S+P 500 (A1JM6F) abgestoßen, woraus noch deutlich höhere Gewinne resultierten als beim erstplatzierten ETF.

Es war dann auch diese Vermögensverwaltung, die in der gleichen Größenordnung in die unter „Käufe“ besprochenen ETFs auf europäische (STOXX® Europe Select Dividend 30) und amerikanische Dividendenindizes (S+P Composite 1500 (R) Index) investierte. Damit schichtet sie sozusagen von Quantität auf Qualität um, in der Hoffnung, damit endlich Perlen geschürft zu haben.

Instruktiv, hier kurz die Performance der ETFs zu vergleichen. Bei den US-Indizes: Beim ETF auf den S+P 500 (Verkauf) liegt sie bei 4,24% im lfd. Jahr und 58,8% in drei Jahren. Beim ETF auf den S+P-Dividendenindex (Kauf) bei 15,25% im lfd. Jahr und 64,4% über drei Jahre. Bei den europäischen Indizes: Beim ETF auf den Stoxx Europe 50 (Verkauf) liegt die Performance im lfd. Jahr bei -6,34% und bei 16,46% über drei Jahre. Beim Dividendentitel-ETF (Kauf) betragen die Werte für das lfd. Jahr -3,43 und für drei Jahre 32,75%.

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