Umsätze und Quoten

Handelsvolumen deutlich gesteigert

Gegenüber der Vorwoche, in der die Vermögensverwaltungen des verwendeten Ausschnitts 1,76 Mio. Euro umsetzten, war in der Berichtswoche vom 8. bis 12. September das Handelsvolumen mit 4,74 Mio. Euro deutlich höher. Dafür war die Umsatzquote in der Berichtswoche mit 1,83 Prozent nicht einmal halb so hoch wie in der Vorwoche (3,89 %). Immerhin konnte die seit Jahresbeginn kumulierte Quote in der Berichtswoche die 70 überspringen; exakt waren es am Freitagabend 70,08. Diesen Werten zugrunde liegen große Volumenunterschiede der Depotausschnitte: In Woche 36 lagen die Assets under Management bei relativ niedrigen 45,26 Mio. Euro, in der hier zu besprechenden Woche 37 war dieser Wert bei 258,86 Mio. Euro.

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Käufe

In unserem Depotausschnitt der Berichtswoche fiel ein Kaufvolumen in Höhe von 2,78 Mio. an, das sich auf Aktien (1,86 Mio. Euro) und Anleihen (0,92 Mio.) verteilte.

Den Übermenschen hat Friedrich Nietzsche mit „Also sprach Zarathustra“ populär gemacht. Der Untertitel dieser zwischen 1883 und 1885 in vier Teilen erschienenen Schrift lautet „ein Buch für alle und für keinen“. Die Interpretation des Untertitels überlassen wir den Lesern. Wir wollen an dieser Stelle nur anmerken: Ähnlich widersprüchlich geht es auch im Wort „Unternehmen“ her. Es steckt in diesem Wort zwar offensichtlich „Unter“ drin, aber der Zweck eines Unternehmens ist im Normalfall nicht, dass es untergeht, sondern vielmehr, dass es gerade bei verschärftem Wettbewerb über seine Konkurrenten triumphiert, sie gegebenenfalls übernimmt, so dass „Übernehmen“ vielleicht das bessere Wort wäre.

Dieses verborgene Über im Unter(nehmen) könnte sich für einen Unternehmens-Namen eignen. Das dachten sich 2009 Garrett Camp und Travis Kalanick, die daraufhin beschlossen:

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Verkäufe

In der Berichtwoche Nr. 37 veräußerten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes Wertpapiere in einem Umfang von über 1,95 Mio. Euro. Davon entfielen fast 1,30 Mio. Euro auf Aktien und knapp 0,66 Mio. auf Festverzinsliche.

Die Aktie des IT-Dienstleisters Bechtle schätzen Analysten derzeit überwiegend positiv ein. Am Montag der Berichtswoche veröffentlichte UBS eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass viele kleinere europäische Aktiengesellschaften tendenziell noch unterbewertet seien. Der Analyse zufolge steht Bechtle – das Unternehmen beschäftigt rund 15.800 Mitarbeiter – auf einer Top 20-Liste „für besonders überzeugende Anlageideen im Bereich der kleinen bis mittelgroßen Unternehmen in Kontinentaleuropa“. Zu dieser Gruppe gehören neben Bechtle auch Delivery Hero, Knorr-Bremse, Ströer und Zalando. UBS ratet Bechtle derzeit als „Kauf“ bei einem Kursziel von 45 Euro. Der Preis der Aktie liegt aktuell (16.09.) ein wenig über 37 Euro.

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Märkte und Favoriten

Aktien – Anleihen – Fonds

In der hier zu besprechenden ersten Septemberwoche überwog das Volumen der Verkäufe mit 0,94 Mio. Euro die Summe der Käufe mit 0,81 Mio. Euro moderat. Die Vermögensverwaltungen unseres relativ kleinen Ausschnitts handelten in der Berichtswoche mit Aktien, Anleihen- und Fondsanteilen. Derivate trafen wir – wie auch in den vergangenen Monaten überwiegend – in unseren Handelslisten keine an.

Während bei den Aktien unserer Datenliste für den Newsletter das Kaufvolumen geringfügig größer war als das Verkaufsvolumen, registrierten wir in der Fondskategorie zwei Kauftransaktionen, die sich auf unterschiedliche Fonds bezogen, im Rentensegment hingegen nur einen Verkauf.

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Umsätze und Quoten

Kleiner Ausschnitt, hohe Umsatzquote

Die Umsatzquote war in der Berichtswoche vom 1. bis 5. September mit 3,89 Prozent weit überdurchschnittlich. Allerdings war das gemanagte Volumen des Depotausschnitts für den Newsletter, auf das sich die Umsatzquote bezieht, mit 45,26 Mio. Euro relativ klein. Daraus ergab sich ein in unserer Umsatz-Zeitreihe eher unauffälliges Handelsvolumen für die 36. Woche von 1,76 Mio. Euro.

Die verhältnismäßig hohe Umsatzquote führte dazu, dass sich die Lücke bei der seit Jahresbeginn kumulierten Umsatzquote gegenüber dem Vorjahr wieder ein wenig verringerte. Ende der 36ten Woche betrug 2024 der kumulierte Wert 73,25 Prozent, Ende der Berichtswoche waren es 68,25 Prozent.

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Käufe

Das Kaufvolumen unseres Depotausschnitts für die Berichtswoche betrug 0,81 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,52 Mio.) und Fonds (0,28 Mio.) verteilten.

Der Gold-ETC, den wir an dieser Stelle bereits letzte Woche kurz streiften, befand sich auch in der Berichtswoche auf einem Kaufzettel einer von uns erfassten Vermögensverwaltung. Hinzu kam in der Berichtswoche aber noch ein weiterer ETC für ein Edelmetall, das in der Vorwoche noch nicht gefragt war. Es ist der Xtrackers IE Physical Silver ETC Securities mit der WKN A2T0VS, der in unserer absolute Topkäufeliste auf Rang 5 positioniert ist.

Gold und Silber sind die klassischen Edelmetalle. Wenn man „klassisch“ ganz engstirnig mit dem klassischen Athen gleichsetzen würde, dann wäre zweifelsohne Silber das klassische Edelmetall. Denn ohne die Silberminen von Laurion hätte es womöglich im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. die griechische Klassik gar nicht gegeben und damit auch keinen Platon und keinen Aristoteles, keinen Aischylos und keinen Sophokles und wohl auch keine attische Demokratie. Silber ist vielleicht sogar geschichtsmächtiger als Gold, aber man erinnert sich lieber an verschiedene Goldräusche und auch Hans im Glück ward mit Gold ausbezahlt und nicht mit Silber.

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Verkäufe

In der Berichtwoche veräußerten die erfassten Vermögensverwalter Wertpapiere mit einem Volumen von 0,95 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,50 Mio.) und Anleihen (0,46 Mio.) verteilten.

Der Kurs der Aktie von Heidelberg Materials liegt gegenwärtig bei 202 Euro. Im laufenden Jahr hat sich die Aktie des Baustoffkonzerns um 67 Prozent gesteigert.

Ist da noch mehr drin? Die Antwort der Mehrheit der Analysten, die in den letzten Wochen und Monaten einschlägige Studien veröffentlichten, lautet: ja.

In einer am 8.9. veröffentlichten Studie bewertete Harry Goad von Berenberg Heidelberg Materials mit „Buy“ bei einem Kursziel von 220 Euro. Dieser Einschätzung liegt die Erwartung zugrunde, dass sich das Bauvolumen im nächsten Jahr – nach drei Jahren der Schrumpfung – wieder vergrößern sollte. Gründe seien bessere Konjunktur, Fiskalimpulse aus Deutschland, auch spekuliert er auf einen möglichen Wiederaufbau der Ukraine. Das werde die Aussichten europäischer Baustoffunternehmen verbessern, zu denen Heidelberg Materials bekanntlich zählt.

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Märke und Favoriten

Berichtswoche Kaufüberhang – August Verkaufsüberhang

Mit der 35. Berichtswoche ging der Handelsmonat Nr. 8 zu Ende. Während in der Woche vom 25. bis 29. August im Depotausschnitt für den Newsletter das Handelsvolumen 4,42 Mio. Euro betrug, summierte sich dieser Posten in Monatsfrist auf 12,31 Mio. Euro.

Vom Umsatz der Berichtswoche entfielen 3,12 Mio. Euro auf Käufe und 1,30 Mio. auf Verkäufe, wir sahen also einen Kaufüberhang. Im August überwogen hingegen die Verkäufe mit einem Volumen in Höhe von 6,28 Mio. Euro die Käufe im Wert von 5,90 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Weiterhin hoher Umsatz

Der Umsatz war in der 35ten Woche – wie schon in der 34. – vergleichsweise hoch; aus gleichem Grund: Die Assets under Management des Depotausschnitts waren mit 251,67 Mio. Euro relativ hoch (W. 34: 293,15 Mio.). Da die Umsatzquote mit 1,76 Prozent ein wenig höher war als in der Vorwoche (1,57%), kam der Umsatz in der Berichtswoche mit 4,42 Mio. Euro fast an den der 34. Woche heran (4,61 Mio.).

Im Monat August summierte sich das Volumen unserer Depotausschnitte auf 707,29 Mio. Euro, der Monatsumsatz betrug 12,31 Mio. Euro, daraus errechnet sich eine Umsatzquote von 1,74 %.

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Käufe

In der Berichtswoche betrug das aggregierte Kaufvolumen 3,12 Mio. Euro; es verteilte sich auf Aktien (1,91 Mio.) und Fonds (1,21 Mio.).

Im Monat August gaben die erfassten Vermögensverwaltungen 5,90 Mio. Euro für Wertpapiere aus, davon waren 4,54 Mio. Aktieninvestments, 0,12 Mio. Anleihenkäufe und 1,36 Mio. Fondsanlagen.

In der Berichtswoche war der Kauf mit dem größten Volumen eine Investition in einen Geldmarkt-ETF, den wir früher schon häufiger in unseren Handelslisten hatten, der sich aber in letzter Zeit dort etwas rar gemacht hat. Es handelt sich um den „Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C“. Dieser ETF bildet synthetisch den Solactive €STR +8.5 Daily Index nach. Der Index bildet wiederum die Wertentwicklung einer Anlage ab, „die mit dem kurzfristigen Euro-Zinssatz zuzüglich einer Anpassung von 8,5 Basispunkten verzinst ist“ (JustETF) Dieser Fonds ist mit einer TER von 0,10 Prozent der günstigste und mit einem Volumen von über 17 Mrd. der größte ETF, der den beschriebenen Index nachbildet.

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