Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang geht weiter

In der Berichtswoche Nr. 1 des Jahres 2024 vom 01. bis 05.01.2024 setzten die von uns für den Newsletter erfassten Händler 1,06 Mio. Euro um. Wir erwähnen in unserem Kommentar zu den „Quoten“ den Sachverhalt, dass nicht alles am neuen Jahr neu, sondern das meiste alt – oder älter – ist. Diese Einsicht, die sich bei den Quoten beobachten ließ, trifft auch für die Umsatzstruktur zu. Denn von den 1,06 Mio. Euro unseres Wochenumsatzes waren 0,20 Mio. Euro Käufe und 0,86 Mio. Euro Verkäufe.

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Umsätze und Quoten

Umsatz noch nachweihnachtlich

Mit dem Ausdruck „nachweihnachtlich“ ist gemeint, dass die Assets under Management, die unserem Depotausschnitt für die Berichtswoche zugrunde liegen, mit 64,65 Mio. Euro ein unterdurchschnittliches Volumen aufwiesen. Dass der Umsatz mit 1,06 Mio. Euro ebenfalls das Gegenteil von überdurchschnittlichem Handel war. Und dass die Umsatzquote in Höhe von 1,64 Prozent unter dem langfristigen Mittel lag. Nachweihnachtlich meint also jahreszeitbedingte Zurückhaltung beim Handel. Man darf gespannt sein, wie das Jahr in den nächsten Wochen aus der Startphase herauskommt.

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Käufe

Das Kaufvolumen in Woche Nr. 1 betrug 0,20 Mio. Euro, wobei der gesamte Kaufumsatz im Aktiensegment generiert wurde.  Das war Folge einer insgesamt eher schwächeren Umsatzentwicklung in der ersten Berichtswoche des Jahres 2024 (siehe „Umsätze und Quoten“).

Eine der ersten kaufseitigen Transaktionen in diesem Jahr in unserem Depotausschnitt der Woche Nr. 1 war eine Investition in Aktien der berühmten US-Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Durch das Charisma des Groß- und Altmeisters der Kunst des Investierens Warren Buffett ist Berkshire Hathaway Gegenstand von allerlei Legenden. Keine Legende ist, dass unter den ersten Käufen von Berkshire Hathaway in 2024 der Erwerb von Aktien der US-Gesellschaft Liberty Sirius XM war. Medienberichten zufolge wurden diese zwischen dem 2. und 4. Januar getätigt. Sie summierten sich auf rund 82 Millionen US-Dollar.

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Verkäufe

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes verkauften in der ersten Woche des Jahres 2024 Wertpapiere im Volumen von 0,86 Mio. Euro. Die verteilten sich auf Anleihen, die auf einen Verkaufsumsatz in Höhe von 0,42 Mio. Euro kamen, gefolgt von Aktien, deren Verkaufsvolumen sich auf 0,31 Mio. Euro summierte. Das Schlusslicht bildeten Fonds(anteile), für die wir einen verkaufsseitigen Umsatz in Höhe von 0,10 Mio. verzeichneten.

Unter den Topverkäufen ist auch ein ETF, der den MSCI-Index des japanischen Aktienmarktes abbildet. Dieser Index versucht die Performance der größten und umsatzstärksten Unternehmen des japanischen Aktienmarktes physisch durch vollständige Replikation nachzubilden.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang im Jahr und in zwei Quartalen

In der Doppelberichtswoche 51/52 entfielen vom Umsatz in Höhe von 10,78 Mio. Euro 3,56 Mio. auf Käufe und 7,22 Mio. auf Verkäufe. Das umsatzstärkste Segment waren Festverzinsliche mit 5,60 Euro, gefolgt von Aktien mit 4,85 Mio. und Fonds mit 0,32 Mio. Dabei beobachteten wir im Aktiensegment einen moderaten Kaufüberhang, bei Anleihen einen starken Verkaufsüberhang.

Anders als sonst präsentieren wir in unserem Schaubild nicht die Umschichtungen in der Berichtswoche, sondern die Umschichtungen im Jahr 2023. Es wird so mit einem Blick klar, dass der Fondshandel ziemlich ausgeglichen war, dass aber über das Jahr summiert bei Aktien relativ moderate und bei Anleihen kräftige Verkaufsüberhänge entstanden. Insgesamt betrug im Jahr 2023 das über alle Wochen addierte Kaufvolumen in den zugrunde gelegten Depotausschnitten 92,25 Mio. Euro. Das Verkaufsvolumen summierte sich 108,36 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Umsätze – Woche, Monat, Quartal, Jahr

Das im Jahr 2023 für den Newsletter erfasste Handelsvolumen summierte sich insgesamt auf 200,78 Mio. Euro. Im vierten Quartal fielen davon rund 30 Prozent an – oder als Euro-Betrag: 60,46 Mio. Davon bildeten 14,45 Mio. Euro den Dezemberumsatz und 10,78 Mio. den Umsatz in der Doppel-Berichtswoche 51/52.

Die Umsatzquote in W. 51 betrug 2,90 Prozent, in W. 52 gleichfalls, so dass sich ein über das Jahr kumulierter Wert von 139,62 Prozent ergab. Das war geringfügig mehr als im Vorjahr, das mit 136,51 Prozent endete.

Vergleicht man die Umsatzquoten der Quartale, dann schwankten die Werte im ersten, zweiten und vierten Quartal im Mittel um die 2 Prozent, im dritten Quartal bewegten sie sich um die 4 Prozent.

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Käufe

Das Kaufvolumen in der Doppelwoche 51/52 betrug 3,56 Mio. Euro, die sich auf Aktien (2,74 Mio.) und Anleihen (0,82 Mio.) verteilten.

Diese Präferenz für Aktien unter den Käufen sahen wir auch im Dezember: Vom Monatskaufumsatz in Höhe von 5,18 Mio. entfielen 4,23 Mio. auf Aktien und 0,95 Mio. auf Anleihen.

Dieses Präferenzmuster beobachteten wir dann nochmals im vierten Quartal, wobei jedoch die relativen Abstände (das prozentuale Verhältnis) nicht so groß waren: Das Quartalskaufvolumen im Wert von 24,36 Mio. Euro verteilte sich im Schlussquartal auf Aktien (15,24 Mio.), Anleihen (8,34 Mio.) und Fonds (0,11 Mio.).

Bleibt noch die Frage nach der Verteilung des Jahreskaufvolumens zu beantworten. Dieses summierte sich auf 92,25 Mio. Euro. Davon entfielen 40,91 Mio. auf Anleihen, 38,97 Mio. auf Aktien, 11,19 Mio. auf Fonds und 0,12 Mio. auf Derivate. Mit anderen Worten: Im gesamten Jahr haben die Vermögensverwaltungen etwas mehr in Festverzinsliche investiert als in Aktien.

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Verkäufe

Das Verkaufsvolumen in den beiden Wochen Nr. 51 und Nr. 52 betrug 7,22 Mio. Euro. Die verteilten sich auf Anleihen (4,79 Mio.), Aktien (2,11 Mio.) und Fonds (0,32 Mio.)

Im Dezember 2023 belief sich der Verkaufsumsatz auf 9,27 Mio. Euro. Davon entfielen auf Anleihen 5,13 Mio. Euro, auf Aktien 3,77 Mio. und auf Fonds 0,32 Mio.

Das heißt zunächst, dass in der hier zu besprechenden Doppelwoche wie auch im letzten Monat des Jahres Anleihen die Verkaufsvolumenliste anführen. Im vierten Quartal war das anders: Aktien lagen mit einem Verkaufsumsatz in Höhe von 18,32 Mio. Euro vorne, gefolgt von Anleihen mit 16,49 Mio. und Fonds mit 1,94 Mio.

Über das Gesamtjahr 2023 führen jedoch wieder Anleihen die Volumenrangliste an. Sie kamen auf einen Verkaufsumsatz im Wert von 55,99 Mio. Euro. Aktien landeten mit 41,72 Mio. Euro auf Rang 2. Dritter wurden Fonds mit 11,63 Mio. Euro und vierter Derivate mit 0,12 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Magische 2 Prozent

Läge die Inflation in nächster Zeit in der Nähe des Zieles von 2 Prozent, dann wären viele Teuerungs-Beobachter sehr glücklich. Wird aber vermutlich in Deutschland so schnell nicht eintreten. Daher muss man sich vorerst mit anderen 2-Prozent-Größen begnügen. Z.B. den 2,06 Prozent der Umsatzquote, die wir in unserem Depotausschnitt in der Berichtswoche vom 11. bis 15. Dezember maßen. Auch diese Größe hat etwas zielhaftes, denn um sie herum schwankt im langfristigen Mittel die Umsatzquote der erfassten Depots. Der Depotausschnitt der 50. Woche hatte ein Volumen von 101,99 Mio. Euro. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote lag Ende der Berichtswoche bei 133,82 Prozent.

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