Verkäufe

In der 12. Woche summierten sich die Verkäufe auf 0,89 Mio. Euro. Davon entfielen 0,54 Mio. auf Aktien, 0,33 Mio. auf Anleihen und 0,02 Mio. auf Fonds.
Auf Rang 5 unserer relativen Verkäufeliste landete ganz ohne Zwischenfall die Aktie des Rüstungsunternehmens Lockheed Martin. Eine glatte Landung in diesem Gewerbe war nicht immer selbstverständlich. Das Unternehmen, das seit einer Fusion 1995 Lockheed Martin heißt, ist bekannt für eine ganze Reihe von Spezialgeräten zur Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Sie hören auf so bekannte Namen wie HIMARS, Patriot, C-130 Gunship oder auf F 35. Schaut man auf die Analystenbewertungen in den vergangenen 12 Monaten, dann war „Halten“ die mit Abstand am häufigsten genannte Empfehlung, gefolgt mit einigem Abstand von „Kaufen“; ganz wenige plädieren für „Verkaufen“. Dabei blieb der Kurs der Aktie bis auf wenige Ausnahmen immer mehr oder weniger deutlich hinter dem Kursziel der Analysten zurück.
Das mag nicht ungewöhnlich sein, außer man ist naiver Laie, der von einem Hersteller von Jagd- bzw. Mehrzweckflugzeugen erwartet, dass ein Bolide des Luftkampfes jedes Kursziel vom Himmel holt, es zumindest ein- und überholt, es von oben umkreist und dominiert – denn wozu sonst baut man Jagdflugzeuge?







