Käufe

In der Berichtswoche beliefen sich auf die Käufe auf 0,85 Mio. Euro, wovon 0,38 Mio. Euro auf Anleihen, 0,38 Mio. auf Fonds und 0,09 Mio. auf Aktien entfielen.

In welchem Kontext standen die Käufe in der Berichtswoche? Man konnte in der Berichtswoche nach einer Phase des Abwartens wohl einen kleinen Impuls der Dämpfung überzogener Erwartungen beobachten. Denn am Donnerstag der Berichtswoche hatte die EZB ihre erste große Sitzung in diesem Jahr. Die EZB veränderte wie erwartet die Leitzinsen nicht. Da offenbar viele „Influenzer“ der Marktmeinung ziemlich ungeduldig sind und seit Sommer 2023 – mal mehr, mal weniger – auf klare Zeichen einer bald eintretenden Leitzinssenkung hoffen, trat EZB-Präsidentin Christine Lagarde wieder einmal etwas auf die Erwartungsbremse. Leitzinsensenkungen etwa ab Sommer bleiben im Bereich des Möglichen. Die Frage aber ist, wie sich das Mögliche in konkrete Wahrscheinlichkeit auf der Basis von neuen Wirtschaftsdaten übersetzt.

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Verkäufe

In der Berichtswoche vom 22. bis 26. Januar ergab sich ein Verkaufsvolumen in Höhe von 0,23 Mio. Euro, das sich auf Anleihen (0,18 Mio. Euro), Aktien (0,02 Mio.) und Fonds (0,02 Mio.) verteilte.

Unter den Verkäufen in unserem Depotausschnitt war auch eine Aktie von Iberdrola. Iberdrola ist ein international aufgestellter Stromerzeuger und -verteiler aus Spanien und gilt global als führend bei der Windenergie. Vom Nettoumsatz entfallen 51 Prozent auf die Produktion und den Verkauf von Strom aus dem Bereich der sogenannten „Erneuerbaren“. Dabei wird der größte Umsatz in Spanien (42%) erzielt, gefolgt von Großbritannien, (18%), Brasilien (16%), USA (15%) und Mexiko (8%). Die Aktie von Iberdrola hat derzeit einen Wert von 11,07 Euro.

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Märkte und Favoriten

Der Schluss vom Teil aufs Ganze

In der zweiten Berichtswoche des Jahres 2024 belief sich der Umsatz unseres Depotausschnitts auf 0,90 Mio. Euro. Davon entfielen 0,34 Mio. Euro auf Käufe und 0,56 Mio. Euro auf Verkäufe. Damit setzte sich die Phase der Verkaufsüberhänge weiterhin fort.

Allerdings ist unser aktueller Depotausschnitt, wie auch in der Vorwoche, nach wie vor eher klein (siehe „Umsätze und Quoten“). Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass unser Ausschnitt repräsentativ für die Grundgesamtheit ist, geringer ist als wenn das erfasste Depotvolumen deutlich größer wäre.

Wir sollten in diesem Zusammenhang am Jahresanfang auch einmal kurz grundsätzlich auf die Handels-Daten eingehen, auf denen unser Newsletter basiert.

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Umsätze und Quoten

Umsatzquote nahe 1

Eine Umsatzquote nahe 1 ist deutlich unter einer Umsatzquote nahe 2. Regelmäßige Leser unseres Newsletters wissen vielleicht, dass nahe 2 – von oben her kommend –auch der langfristige Durchschnitt dieser Quote ist. Mit anderen Worten: In der zweiten Berichtswoche des Jahres vom 8. bis 12. Januar war die Handelsquote unterdurchschnittlich. Noch scheinen also die Impulse verhalten zu sein, die die von uns erfassten Vermögensverwaltungen zu Käufen und Verkäufen anregen. Unser Depotausschnitt der Berichtswoche umfasste Assets under Management im Wert von 88,80 Mio. Euro. Der Umsatz in der Berichtswoche Nr. 2 betrug damit 0,90 Mio. Euro.

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Käufe

In der Berichtswoche summierten sich die Käufe in unserem Depotausschnitt auf einen Betrag in Höhe von 0,34 Mio. Euro. Dieser Kaufumsatz fiel vollständig im Aktiensegment an.

Auf der Top-Käufe-Liste der Berichtswoche steht ein Investment in Aktien von John Deere & Co. Das US-Unternehmen ist bekannt für seine Landmaschinen, die es auch in Europa und Deutschland herstellt. In den letzten Wochen hatte der Name „John Deere“ in der deutschen Öffentlichkeit viele Auftritte. Denn Bilder von Traktoren, die den Schriftzug „John Deere“ tragen, bevölkerten in letzter Zeit vermehrt die Straßen und waren auch in der Berichtswoche in den Medien sehr präsent. Wir nehmen aber nicht unbedingt an, dass davon ein Werbeeffekt ausgegangen ist, der auf die Kaufentscheidung der von uns erfassten Vermögensverwaltung Auswirkungen hatte.

Auszuschließen ist das aber dennoch nicht. Zumal die Faszination für Großgeräte dieser Art durchaus verbreitet ist. Klar wurde jedenfalls in der Berichtswoche, dass Traktoren nicht nur vorzügliche Arbeits-, sondern auch effektive Demonstrationsmaschinen sind.

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Verkäufe

In der Berichtswoche Nr. 2 veräußerten die erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 0,56 Mio. Euro. Davon entfielen 0,37 Mio. Euro auf Anleihen, 0,13 Mio. auf Aktien und 0,06 Mio. auf Fonds.

Delaware gilt, wie der Wikipedia-Artikel über „Delaware General Corporation Law“ weiß, als “a corporate haven because of its business-friendly corporate laws compared to most other U.S. states.” Man könnte versucht sein, einen corporate haven im deutschen Sprachraum als Steueroase zu bezeichnen. Das wäre aber wohl nicht ganz richtig. Denn erstens ist der für „Steueroase“ verwendete englische Ausdruck meist „tax haven“. Zweitens ist dem erwähnten wikipedia-Artikel zufolge ein moderner corporate (tax) haven sinngemäß ein Steuerparadies 2.0, das kein (klassisches) Steuerparadies 1.0 sein möchte. Grund ist wohl unter anderem, dass die Ausgestaltung der Gesetze zum Zwecke der Steuerminderung im Paradies 2.0 die Eignung für Doppelbesteuerungsabkommen berücksichtigt.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang geht weiter

In der Berichtswoche Nr. 1 des Jahres 2024 vom 01. bis 05.01.2024 setzten die von uns für den Newsletter erfassten Händler 1,06 Mio. Euro um. Wir erwähnen in unserem Kommentar zu den „Quoten“ den Sachverhalt, dass nicht alles am neuen Jahr neu, sondern das meiste alt – oder älter – ist. Diese Einsicht, die sich bei den Quoten beobachten ließ, trifft auch für die Umsatzstruktur zu. Denn von den 1,06 Mio. Euro unseres Wochenumsatzes waren 0,20 Mio. Euro Käufe und 0,86 Mio. Euro Verkäufe.

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Umsätze und Quoten

Umsatz noch nachweihnachtlich

Mit dem Ausdruck „nachweihnachtlich“ ist gemeint, dass die Assets under Management, die unserem Depotausschnitt für die Berichtswoche zugrunde liegen, mit 64,65 Mio. Euro ein unterdurchschnittliches Volumen aufwiesen. Dass der Umsatz mit 1,06 Mio. Euro ebenfalls das Gegenteil von überdurchschnittlichem Handel war. Und dass die Umsatzquote in Höhe von 1,64 Prozent unter dem langfristigen Mittel lag. Nachweihnachtlich meint also jahreszeitbedingte Zurückhaltung beim Handel. Man darf gespannt sein, wie das Jahr in den nächsten Wochen aus der Startphase herauskommt.

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Käufe

Das Kaufvolumen in Woche Nr. 1 betrug 0,20 Mio. Euro, wobei der gesamte Kaufumsatz im Aktiensegment generiert wurde.  Das war Folge einer insgesamt eher schwächeren Umsatzentwicklung in der ersten Berichtswoche des Jahres 2024 (siehe „Umsätze und Quoten“).

Eine der ersten kaufseitigen Transaktionen in diesem Jahr in unserem Depotausschnitt der Woche Nr. 1 war eine Investition in Aktien der berühmten US-Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Durch das Charisma des Groß- und Altmeisters der Kunst des Investierens Warren Buffett ist Berkshire Hathaway Gegenstand von allerlei Legenden. Keine Legende ist, dass unter den ersten Käufen von Berkshire Hathaway in 2024 der Erwerb von Aktien der US-Gesellschaft Liberty Sirius XM war. Medienberichten zufolge wurden diese zwischen dem 2. und 4. Januar getätigt. Sie summierten sich auf rund 82 Millionen US-Dollar.

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Verkäufe

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes verkauften in der ersten Woche des Jahres 2024 Wertpapiere im Volumen von 0,86 Mio. Euro. Die verteilten sich auf Anleihen, die auf einen Verkaufsumsatz in Höhe von 0,42 Mio. Euro kamen, gefolgt von Aktien, deren Verkaufsvolumen sich auf 0,31 Mio. Euro summierte. Das Schlusslicht bildeten Fonds(anteile), für die wir einen verkaufsseitigen Umsatz in Höhe von 0,10 Mio. verzeichneten.

Unter den Topverkäufen ist auch ein ETF, der den MSCI-Index des japanischen Aktienmarktes abbildet. Dieser Index versucht die Performance der größten und umsatzstärksten Unternehmen des japanischen Aktienmarktes physisch durch vollständige Replikation nachzubilden.

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