Käufe und Verkäufe

Top-Käufe

nach UmsatzgrößeWKN
1.Siemens AG 723610
2. RWE AG 703712
3. Bank of America Corp 858388
4. 1,3 BR.Deutschl.-Anl. 22/27 114186
5. BE Semiconductor Ind. A2JLD1

Unter Käufe der Berichtswoche steht in unseren Listen die Aktie des niederländischen Halbleiterfertigungs-Maschinen-Herstellers BE Semiconductor Industries, kurz Besi genannt.

Unter „Welcome to the world of Besi“ lesen wir auf der Homepage von Besi folgende Kurzvorstellung: „BE Semiconductor Industries N.V. (Besi) entwickelt hochmoderne Montageverfahren und -anlagen für Packaging-Anwendungen auf Leadframe-, Substrat- und Wafer-Ebene. Diese kommen in einer Vielzahl von Endmärkten zum Einsatz, darunter Elektronik, mobiles Internet, Cloud-Server, Computertechnik, Automobilindustrie, Industrieanwendungen sowie LED- und Solartechnik.“

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Siemens AG 723610

Siemens: Rückkehr zu den Wurzeln

Siemens baut seit etlichen Jahren seine Software-Kompetenz durch massive Übernahmen von mehr oder weniger „geborenen“ Software-Unternehmen immer stärker aus. Zu den in jüngerer Zeit akquirierten oder für eine Übernahme notierten Spezial-Software-Häusern gehören Altair Engineering (2015), Dotmatics (ebenfalls 2015, das lassen wir unten jedoch aus), Precision Innovations (20.7.2026, angekündigt) und Defacto Technologies (21.07.2026, angekündigt).

Altair Engineering (USA) bietet Software für industrielle Simulationen, High-Performance-Computing (HPC) und industrielle KI.

Precision Innovations (USA) ist auf Electronic Design Automation (EDA) spezialisiert und nutzt KI, um die Entwicklung und Optimierung von Computerchips bereits in frühen Phasen zu beschleunigen.

Defacto Technologies (Frankreich) ist ebenfalls auf Halbleiter-Design-Software spezialisiert und hier insbesondere auf die Automatisierung der Erstellung von komplexen System-on-a-Chip (SoC)-Architekturen.

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Märkte und Favoriten

Moderater Verkaufsüberhang

Nach einigen Wochen mit Kaufüberhängen war in der Berichtswoche Nr. 29 das aggregierte Verkaufsvolumen in unserem Depotausschnitt größer als das aufsummierte Kaufvolumen: Vom Umsatz in Höhe von 1,42 Mio. Euro entfielen 0,74 Mio. Euro auf Verkäufe und 0,68 Mio. Euro auf Käufe.

Wie unserem Schaubild mit einem Blick zu entnehmen ist, ergab sich im Aktiensegment ein deutlicher Kaufüberhang, bei Anleihen und Fonds sahen wir hingegen aufgrund nicht erfolgter Käufe bei gleichzeitig vorgenommenen Verkäufen Verkaufsüberhänge.

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Umsätze und Quoten

Ü 60

Auch nach Handelswoche Nr. 29 vom 13. bis 17. Juli 2026 befand sich die Umsatzquote noch unter dem langfristigen Durchschnitt.

Sonst war es ja in den Vorwochen meistens so, dass sie im Verlaufe der Woche oder jedenfalls noch vor dem Handelsschluss am Freitag die 2-Prozent-Marke überschritt.

Anders in der Berichtswoche: Sie blieb sogar denkbar knapp unter dem 1-Prozent-Wert bei 0,99 Prozent stehen.

Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote hat dennoch die 60er-Schwelle überschritten und betrug Ende der Woche 60,49 Prozent.

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Käufe und Verkäufe

Top-Käufe

nach UmsatzgrößeWKN
1.Iberdrola S.A. A0M46B
2.Procter & Gamble Co., The 852062
3. Deutsche Telekom AG 555750
4.Airbus SE938914
5. SAP SE 716460

Unter „1-Monats-Favoriten“ kommentiert der Verfasser des Newsletters die traditionell starke Ausrichtung einer deutschen Sportartikelfirma auf den Fußball und den großen Erfolg ihrer Trikotverkäufe im Rahmen der WM 2026. Man könnte dies – in Begriffen der Modellökonomie – gut auf sorgsam gepflegte Pfadabhängigkeit zurückführen.

Der Verfasser erinnert außerdem im genannten Kommentar an eine gewisse Präsenzlücke dieses Unternehmens im Radsport. Für diese Sportart entstand eine solche Pfadabhängigkeit offenbar nie.

Fast hätte eine solche ein anderes deutsches Unternehmen entwickelt. Denn es hatte sich in den späten 90er Jahren mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit zum neuen Radsportentwickler und Uniformschneider der Deutschen entwickelt.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Airbus SE 938914

Zivile Luftfahrzeuge: Airbus

Eine von uns erfasste Vermögensverwaltung investierte in der Berichtswoche in Airbus-Aktien. Bei einem Kurs von 194 Euro am Ende der Berichtswoche stand die Aktie seit Jahresbeginn insbesondere aufgrund des Rückgangs im ersten Quartal und trotz Erholung im Juni rund 10 Prozent im Minus.

Dennoch dürfte die Airbus-Aktie, trotz einer gewissen zyklischen Abhängigkeit, eher zu den Stabilisatoren eines Portfolios zählen, wenn man den Auftragsbestand als Kriterium wählt.

Der Schwerpunkt der Airbus-Geschäfte liegt im Bereich Commercial Aircraft bzw. Zivilluftfahrt, die über 70 Prozent am Gesamtumsatz ausmacht und langfristig hohe Auftragsbestände hat. Die Helikoptersparte (Airbus Helicopters) steuert rund 12 Prozent zum Umsatz bei und ist u.a. durch langfristige Service- und Wartungsverträge stabilisiert. Auf die Verteidigungs- und Raumfahrtsparte (Airbus Defence and Space) entfallen etwa 18 Prozent des Umsatzes, aber möglicherweise steigt dieser Anteil in Zukunft.

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Märkte und Favoriten

Kaufüberhang in Woche 28

Der Wochenumsatz unseres Depotausschnitts in Höhe von 1,80 Mio. Euro verteilte sich deutlich asymmetrisch auf Käufe und Verkäufe. Der Kaufumsatz belief sich in der Woche vom 6. bis 10. Juli auf 1,30 Mio. Euro, der Verkaufsumsatz auf 0,50 Mio. Euro.

Wie unser Schaubild zeigt, ergab sich in jeder Kategorie, in der ein Umsatz anfiel, ein Kaufüberhang. Bei Aktien fiel dieser aber relativ gering aus. Bei Anleihen war er schon deutlich ausgeprägter, zumal auf der Verkaufsliste kein Eintrag stand. Im Fondsbereich überwog das Kaufvolumen das Verkaufsvolumen am deutlichsten.

Anders als in den meisten Wochen dieses Jahres fiel denn auch der größte Umsatz nicht im Aktiensegment an, das mit 0,52 Mio. Euro Rang 2 belegte, sondern im Fondsbereich, in dem 1,18 Mio. Euro umgesetzt wurden; Anleihen kamen auf 0,10 Mio. Euro Handelsvolumen.

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Umsätze und Quoten

Wochenquote: 2,07

In der Handelswoche Nr. 28 vom 06. bis 10. Juli 2026 war die Umsatzquote mit 2,07 Prozent nur geringfügig höher als in der Vorwoche (2,03%) und lag damit im langfristigen Durchschnitt.

Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote beträgt nun 59,50 Prozent, das sind rund 10 Prozentpunkte mehr als Ende der 28ten Woche im Jahr 2025, in der die kumulierte Quote erst bei 49,61 Prozent stand.

Der für den Newsletter aufbereitete Depotausschnitt hatte ein Volumen von 86,75 Mio. Euro.

Die damit erfassten Vermögensverwaltungen setzten mit ihren Käufen und Verkäufen 1,80 Mio. Euro um.

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Käufe und Verkäufe

Top-Käufe

nach UmsatzgrößeWKN
1.iSh. Core MSCI Japan IMI ETF A0RPWL
2.0,801% B.A.T. Intl Fin. 14 A1ZEG2
3.Berkshire Hathaway Inc B A0YJQ2
4. SK hynix (GDR) A1JWRE
5. Bank of America Corp. 858388

Häufiger gibt nach Veröffentlichung der Quartalszahlen ein Aktienkurs nach, auch wenn die Zahlen sehr gut waren. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Ob einer davon für „The Travelers Companies, Inc.“ zutrifft, wissen wir noch nicht. Denn das Unternehmen veröffentlicht die Zahlen für das jüngste Quartal erst am 17.07. Danach wird man sehen, wie der Kurs reagiert und erst dann kann man sich die geeigneten Gründe zur Erklärung herbeischaffen.

Der Aktienkurs des US-Versicherers und -Rückversicherers hat sich in diesem Jahr bereits um 19 Prozent gesteigert. Größtenteils erfolgte dies aufgrund von Kursanstiegen in den ersten beiden Monaten des Jahres und der sehr positiven Entwicklung im Juni. Derzeit steht der Kurs bei 340 USD, Anfang Juni waren es noch 289 USD.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
iSh. Core MSCI Japan IMI ETF A0RPWL

Japan-Aktien

In der Berichtswoche vom 6. bis 10. Juli investierte eine von uns erfasste Vermögensverwaltung in japanische Aktien in Gestalt des iShares Core MSCI Japan IMI UCITS ETF.

Generell war in Woche 28 auch als Folge der politischen Ereignisse viel Bewegung im Markt: thematisch sah man Rotationsbewegungen weg von bestimmten Themen und Regionen hin zu anderen, momentan favorisierten Sektoren und Weltgegenden.

Tech- und KI-Werte aus den USA kamen etwas unter Druck, stattdessen waren asiatische (Tech-)Titel gefragt – etwa auch aus China.

Aktien fossiler Energieunternehmen standen ebenfalls auf vielen Einkaufszetteln – damit reagierten viele Investoren taktisch auf das erneute Aufflammen des Krieges im Nahen Osten in der Berichtswoche und die „Störung“ der Rohöltransporte durch die Straße von Hormus. Viele Beobachter hatten damit gerechnet.

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