Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang im Jahr und in zwei Quartalen

In der Doppelberichtswoche 51/52 entfielen vom Umsatz in Höhe von 10,78 Mio. Euro 3,56 Mio. auf Käufe und 7,22 Mio. auf Verkäufe. Das umsatzstärkste Segment waren Festverzinsliche mit 5,60 Euro, gefolgt von Aktien mit 4,85 Mio. und Fonds mit 0,32 Mio. Dabei beobachteten wir im Aktiensegment einen moderaten Kaufüberhang, bei Anleihen einen starken Verkaufsüberhang.

Anders als sonst präsentieren wir in unserem Schaubild nicht die Umschichtungen in der Berichtswoche, sondern die Umschichtungen im Jahr 2023. Es wird so mit einem Blick klar, dass der Fondshandel ziemlich ausgeglichen war, dass aber über das Jahr summiert bei Aktien relativ moderate und bei Anleihen kräftige Verkaufsüberhänge entstanden. Insgesamt betrug im Jahr 2023 das über alle Wochen addierte Kaufvolumen in den zugrunde gelegten Depotausschnitten 92,25 Mio. Euro. Das Verkaufsvolumen summierte sich 108,36 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Umsätze – Woche, Monat, Quartal, Jahr

Das im Jahr 2023 für den Newsletter erfasste Handelsvolumen summierte sich insgesamt auf 200,78 Mio. Euro. Im vierten Quartal fielen davon rund 30 Prozent an – oder als Euro-Betrag: 60,46 Mio. Davon bildeten 14,45 Mio. Euro den Dezemberumsatz und 10,78 Mio. den Umsatz in der Doppel-Berichtswoche 51/52.

Die Umsatzquote in W. 51 betrug 2,90 Prozent, in W. 52 gleichfalls, so dass sich ein über das Jahr kumulierter Wert von 139,62 Prozent ergab. Das war geringfügig mehr als im Vorjahr, das mit 136,51 Prozent endete.

Vergleicht man die Umsatzquoten der Quartale, dann schwankten die Werte im ersten, zweiten und vierten Quartal im Mittel um die 2 Prozent, im dritten Quartal bewegten sie sich um die 4 Prozent.

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Käufe

Das Kaufvolumen in der Doppelwoche 51/52 betrug 3,56 Mio. Euro, die sich auf Aktien (2,74 Mio.) und Anleihen (0,82 Mio.) verteilten.

Diese Präferenz für Aktien unter den Käufen sahen wir auch im Dezember: Vom Monatskaufumsatz in Höhe von 5,18 Mio. entfielen 4,23 Mio. auf Aktien und 0,95 Mio. auf Anleihen.

Dieses Präferenzmuster beobachteten wir dann nochmals im vierten Quartal, wobei jedoch die relativen Abstände (das prozentuale Verhältnis) nicht so groß waren: Das Quartalskaufvolumen im Wert von 24,36 Mio. Euro verteilte sich im Schlussquartal auf Aktien (15,24 Mio.), Anleihen (8,34 Mio.) und Fonds (0,11 Mio.).

Bleibt noch die Frage nach der Verteilung des Jahreskaufvolumens zu beantworten. Dieses summierte sich auf 92,25 Mio. Euro. Davon entfielen 40,91 Mio. auf Anleihen, 38,97 Mio. auf Aktien, 11,19 Mio. auf Fonds und 0,12 Mio. auf Derivate. Mit anderen Worten: Im gesamten Jahr haben die Vermögensverwaltungen etwas mehr in Festverzinsliche investiert als in Aktien.

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Verkäufe

Das Verkaufsvolumen in den beiden Wochen Nr. 51 und Nr. 52 betrug 7,22 Mio. Euro. Die verteilten sich auf Anleihen (4,79 Mio.), Aktien (2,11 Mio.) und Fonds (0,32 Mio.)

Im Dezember 2023 belief sich der Verkaufsumsatz auf 9,27 Mio. Euro. Davon entfielen auf Anleihen 5,13 Mio. Euro, auf Aktien 3,77 Mio. und auf Fonds 0,32 Mio.

Das heißt zunächst, dass in der hier zu besprechenden Doppelwoche wie auch im letzten Monat des Jahres Anleihen die Verkaufsvolumenliste anführen. Im vierten Quartal war das anders: Aktien lagen mit einem Verkaufsumsatz in Höhe von 18,32 Mio. Euro vorne, gefolgt von Anleihen mit 16,49 Mio. und Fonds mit 1,94 Mio.

Über das Gesamtjahr 2023 führen jedoch wieder Anleihen die Volumenrangliste an. Sie kamen auf einen Verkaufsumsatz im Wert von 55,99 Mio. Euro. Aktien landeten mit 41,72 Mio. Euro auf Rang 2. Dritter wurden Fonds mit 11,63 Mio. Euro und vierter Derivate mit 0,12 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Magische 2 Prozent

Läge die Inflation in nächster Zeit in der Nähe des Zieles von 2 Prozent, dann wären viele Teuerungs-Beobachter sehr glücklich. Wird aber vermutlich in Deutschland so schnell nicht eintreten. Daher muss man sich vorerst mit anderen 2-Prozent-Größen begnügen. Z.B. den 2,06 Prozent der Umsatzquote, die wir in unserem Depotausschnitt in der Berichtswoche vom 11. bis 15. Dezember maßen. Auch diese Größe hat etwas zielhaftes, denn um sie herum schwankt im langfristigen Mittel die Umsatzquote der erfassten Depots. Der Depotausschnitt der 50. Woche hatte ein Volumen von 101,99 Mio. Euro. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote lag Ende der Berichtswoche bei 133,82 Prozent.

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Märkte und Favoriten

Erstmals Verkaufsüberhang seit langen Zeiten

„Lange Zeiten“ sollen hier die 6 Wochen genannten werden, in denen durchgehend das Kaufvolumen größer war als das Verkaufsvolumen. In der Berichtswoche wurde diese Folge beendet: Wir beobachteten einen deutlichen Verkaufsüberhang. Denn der Gesamtumsatz in Woche 50 in Höhe von 2,10 Mio. Euro differenzierte sich in 0,41 Mio. Euro für Käufe und 1,69 Summe Mio. Euro für Verkäufe. Der Handel fand überwiegend im Aktiensegment statt. Der Aktienumsatz betrug 1,97 Mio. Euro. Im Anleihensegment setzten die erfassten Vermögensverwaltungen 0,13 Mio. Euro um.

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Käufe

Die von uns erfassten Vermögensverwaltungen generierten in Woche Nr. 50 einen Kaufumsatz in Höhe von 0,41 Mio. Euro. Davon entfielen 0,28 Mio. auf Aktien und 0,13 Mio. auf Anleihen.

In der Berichtswoche fand sich ein Kauf von Broadcom-Aktien auf den Top-Käufe-Listen. Eine Vermögensverwaltung erwarb die Titel am Montag, 11. Dezember. Broadcom ist ein 2005 in Kalifornien gegründetes Halbleiterunternehmen. Am 7. Dezember fand ein Q1-2024-Earnings-Call statt, d.h. eine Telefonkonferenz oder Websitzung, während der die Unternehmensleitung die Zahlen vor Publikum diskutiert.

Ein Thema war einem Bericht von O’Ryan Johnson zufolge der Kauf von VMware (Johnson; „Broadcom-CEO Hock Tan verspricht VMware-Kunden umfangreiche Microservices“; CRN.DE, 13.12.2023). VMware bietet Software für Cloud Computing und die Virtualisierung von Rechenzentrumsinfrastrukturen an.

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Verkäufe

Die von uns per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen setzten mit ihren Verkäufen 1,69 Mio. Euro um. In unseren Top-Verkäufelisten befinden sich jedoch dieses Mal verhältnismäßig viele Schwergewichte des Dax 40 mit langer Tradition: Allianz, Siemens, Deutsche Post. Als ob man sich per Verkaufsgruß von einer langen Epoche deutscher Wirtschaftsgeschichte verabschieden wollte.

Und schon hört der Berichterstatter die Topverkäufeliste sagen: „Fare well, ihr alten Dampfer der deutschen Wirtschaftsgeschichte, es war schön mit euch, aber die Zukunft gehört anderen.

Das ist selbstverständlich nicht die Topverkäufeliste, die so spricht, sondern starker Tobak aus dem Inneren des Verfassers, den er schnell zum Verstummen bringen muss, indem er Qualifizierteres aus berufenerer Quelle hinschreibt:

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Märkte und Favoriten

Weiterhin Zukäufe

In der Berichtswoche vom 4. bis 8. Dezember 2023 beobachteten wir in unserem Depotausschnitt die sechste Woche in Folge einen Kaufüberhang. Käufe im Wert von 1,20 Mio. Euro standen Verkäufen mit einem Gesamtvolumen von 0,37 Mio. Euro gegenüber. Diese Kaufüberhänge werden im genannten Zeitraum überwiegend getrieben von Aktienkäufen, wie man auch in der Berichtswoche sehr schön erkennen konnte.

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