In den letzten beiden Wochen des Jahres 2020 summierte sich der Umsatz auf 2,43 Mio. Euro, wovon 1,25 Mio. auf Käufe und 1,19 Mio. auf Verkäufe entfielen. Im gesamten Monat Dezember setzten die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen 7,47 Mio. Euro um. Davon waren 4,32 Mio. Käufe und 3,16 Mio. Verkäufe.
In den beiden von Feiertagen gespickten Kalenderwochen Nr. 52 und 53 zwischen dem 21.12. und 01.01.2020 lag die Handelsquote immerhin bei 2,59 Prozent, an den Werktagen ruhten die von uns erfassten Verwaltungen also nicht. Auch insgesamt war das Jahr 2020 sehr handelsaktiv.
In den letzten beiden Wochen des Jahres 2020 kauften die von uns erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 1,25 Mio. Euro. Davon entfielen 0,11 Mio. Euro auf Aktien und 1,14 Mio. auf Anleihen. Im Monat Dezember lagen beim Kaufvolumen gleichfalls Anleihen mit 1,80 Mio. Euro vor Aktien, die auf 1,51 Mio. kamen. Es folgten dann Fonds mit 0,69 Mio. und Derivate mit 0,05 Mio. Euro.
Die Verkäufe der letzten beiden Kalenderwochen des Jahres 2020 summierten sich auf ein Volumen in Höhe von 1,19 Mio. Euro. Davon entfielen 0,85 Mio. Euro auf Fonds, 0,23 Mio. auf Aktien, 0,11 Mio. auf Derivate und 4.155,54 Euro bzw. gerundet 0,00 Mio. Euro auf Anleihen. Die Beträge verteilten sich auf relativ wenige Transaktionen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der zugrunde liegende Depotausschnitt mit 94 Mio. Euro nicht allzu groß war.
Käufe im Anleihen- und Fondssegment machen den Unterschied aus
Der Gesamtumsatz im Depotausschnitt, den wir für den Newsletter kommentieren, betrug 2,5 Mio. Euro. Davon entfielen 1,66 Mio. Euro auf Käufe und 0,84 Mio. Euro auf Verkäufe. Damit war die hier zu besprechende Berichtswoche Nr. 51 vom 14. bis 18. Dezember 2020 eine Kaufwoche. Dies ist ein Unterschied im Vergleich mit den beiden Vorwochen, in denen beim Volumen Verkäufe dominierten.
In der letzten Handelswoche vor der – mit Feiertagen gespickten – Weihnachts-Woche lag die Umsatzquote mit 1,43 Prozent des gemeldeten Depotvolumens zwar über dem Wert in der Vorwoche (0,83%). Damit blieb jedoch die Handelsaktivität der Vermögensverwaltungen im erfassten Depotausschnitt klar unter dem Durchschnitt der letzten Monate.
In der 51. Woche kauften die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen Titel im Wert von 1,66 Mio. Euro. Dieser Gesamtinvestitions-Betrag teilte sich auf wie folgt: Anleihen 0,65 Mio. Euro, Fonds 0,59 Mio., Aktien 0,43 Mio.
Die Renten-Investments betrafen nur Unternehmensanleihen, und zwar lediglich 3 verschiedene Bonds. Einer davon steht auf den beiden Topkäufe-Listen auf Position 1: eine am 10. September 2020 emittierte 0,75-Prozent-Anleihe von Daimler mit zehnjähriger Laufzeit. Das Moody‘s Rating für diese Anleihe ist A3.
Die Verkäufe in der 51. Berichtswoche summierten sich insgesamt auf 0,84 Mio. Euro. Davon entfielen 0,43 Mio. Euro auf Aktien, 0,37 Mio. auf Anleihen und 0,05 Mio. auf Fonds.
Die Mehrheit der Aktien, die von uns erfasste Vermögensverwaltungen in der Berichtswoche abgaben, waren US-Titel. Möglich wäre, dass in Anbetracht der vielfach beschworenen hohen Bewertungen an den US-Börsen Gewinne mitgenommen wurden.
In der Handelswoche Nr. 50 vom 07. bis 11. Dezember 2020 wurden mit den getätigten Transaktionen 1,69 Mio. Euro umgesetzt. Davon waren 0,68 Mio. Euro Käufe und 1,01 Mio. Euro Verkäufe. Wie schon in der Vorwoche ergab sich also wieder ein Verkaufsüberhang. In der Berichtswoche war dies das Ergebnis der Handelsstruktur im Aktien- und Rentensegment – denn bei Fonds und Derivaten überwogen die Käufe (siehe Schaubild).
Wir nähern uns mit großen Adventsschritten der Stillen Nacht. Aber auch der allgemeine Trend geht in Deutschland gerade in Richtung Stille Nacht – durch Stilllegungen und nächtliche Ausgangssperren. Die Gründe hierfür sind allseits bekannt, daher ist an dieser Stelle nur mitzuteilen, dass in der 50. Berichtswoche auch die für den Newsletter erfassten Händler sich dem Trend der Gegenwart nicht unbedingt entzogen haben.