In unserem Depotausschnitt der Woche Nr. 09 veräußerten die erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Volumen von 0,78 Mio. Euro. Davon fielen 0,46 Mio. Euro im Aktiensegment an und 0,32 Mio. im Fondssegment.
Auf der Top-Verkäufe-Liste gemäß Depotanteil steht Bic ganz oben. Das französische Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Clichy nordwestlich von Paris hat, zählt zu den Weltmarktführern bei der Herstellung von nicht nachfüllbaren Feuerzeugen, Schreibwaren unterschiedlicher Art, Rasierapparaten, aber auch Surfbrettern.
Am 20. Februar veröffentlichte Bic die Q4- und Jahreszahlen 2023. Das ließ offenbar am Markt Freude aufkommen. Marktanalytiker berichteten, Bic sei unter anderem mit der Strategie, auf qualitativ hochwertige Rasierapparate zu setzen, erfolgreich gewesen.
Aber am Kapitalmarkt scheint insbesondere die Erhöhung der Dividende und die Ankündigung einer Verdoppelung der Aktienrückkäufe gut angekommen zu sein.
In der Berichtswoche vom 19. bis 23. Februar 2024 belief sich der Umsatz im Depotausschnitt für den Newsletter auf 2,01 Mio. Euro. Diese Summe verteilte sich ungleich auf Käufe und Verkäufe. Die erfassten Vermögensverwaltungen investierten in Woche Nr. 8 insgesamt 0,60 Mio. Euro in Wertpapiere. Sie veräußerten aber in der Berichtswoche Titel in Höhe von 1,42 Mio. Euro. Somit ergab sich ein deutlicher Verkaufsüberhang. Unser Schaubild zeigt: Das war auf Ebene der Produkt-Kategorien so, aber sehr viel kräftiger fiel dieser Überhang bei Aktien als bei Anleihen aus.
Der Handel mit Aktien summierte sich in der Berichtswoche auf 1,11 Mio. Euro, im Segment der Anleihen betrug der Umsatz 0,91 Mio. Euro.
Der Vermögensverwalter-Depotausschnitt für Woche Nr. 8 vom 19. bis 23. Februar war im Vergleich zu den Ausschnitten der Vorwochen relativ groß. Die berücksichtigten Assets under Management summierten sich auf 212,18 Mio. Euro. Relativ dazu war der Handel in der Berichtswoche aber bescheiden. Denn das Umsatzvolumen betrug 2,01 Mio. Euro. Das ist zwar in absoluten Zahlen größer als in der Vorwoche, aber relativ betrachtet deutlich kleiner. Denn die Umsatzquote in unserem Ausschnitt betrug nur 0,95 Prozent, in der Vorwoche waren es noch 2,55 Prozent.
In der hier zu besprechenden Berichtswoche vom 19. bis 23. Februar 2024 generierten die erfassten Vermögensverwaltungen einen Kaufumsatz im Wert von 0,60 Mio. Euro an. 0,18 Mio. Euro fielen davon im Aktiensegment an, 0,42 Mio. Euro im Rentensegment. Fonds oder Derivate standen in der Berichtswoche nicht auf den Einkaufslisten unseres Depotausschnittes.
In der letzten Woche sind wir an dieser Stelle auf die Performance der Depots zweier Risikoklassen eingegangen, die firstfive beobachtet. Es handelte sich um die konservative und die moderat dynamische Risikoklasse. Der Vollständigkeit halber – firstfive unterscheidet vier Risikokategorien – referieren wir dieses Mal die Performancedaten für die ausgewogene und die dynamische Risikoklasse.
Ende der 8. Woche hatte der Index der ausgewogenen Depots einen Punktestand von 206,76 erreicht, zwei Wochen zuvor befand er sich noch bei 203,91 Punkten. Das bedeutete eine Verbesserung der Performance seit Jahresanfang (YTD) von 1,97 auf 3,39 Prozent.
Der Index der dynamischen Risikoklasse stieg im 2-Wochen-Zeitraum von 341,93 auf 347,05 Punkte. Die YTD-Performance kletterte dadurch von 4,35 auf 5,91 Prozent.
Im Depotausschnitt für die Berichtswoche veräußerten die erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Volumen von 1,42 Mio. Euro. Die verteilten sich auf Aktien (0,93 Mio. Euro) und Anleihen (0,49 Mio.).
In Finanz-Medien war in der Berichtwoche zu lesen, dass der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain den australischen Konkurrenten CSR Euro übernehmen möchte. Übernahmegespräche sollen im Gange sein. Saint-Gobain biete, so war zu lesen, 9 australische Dollar pro Aktie, was einem Unternehmenswert von 4,5 Milliarden Dollar entspreche, Schulden und 1,3 Mrd. Dollar an Immobilienwerten miteinbegriffen. Bis spätestens Ende 2024 soll die Übernahme abgeschlossen sein. Saint-Gobain rechnet damit, dass sich die Übernahme auch auf den Gewinn pro Aktie relativ schnell positiv auswirken sollte.
Wie reagierten Analysten darauf? Elodie Rall von JPMorgan hat in einer Studie vom Mittwoch der Berichtswoche in Anbetracht der geplanten CSR-Übernahme Saint-Gobain mit „Overweight“ geratet bei einem Kursziel von 75 Euro.
In den drei Auswertungszeiträumen 12, 36 und 60 Monate zeichnete die firstfive AG die besten Vermögensverwaltungen in einem sehr festlichen Rahmen in der Villa Bonn in Frankfurt am Main aus. Bereits zum 10. Mal erfolgte die Vergabe der begehrten firstfive-Awards.
Als besondere Auszeichnung erhielt ODDO BHF einen Jubiläums-Award für 10 Top-Platzierung in Folge. Im Auswertungszeitraum über 60 Monate belegte die Privatbank aus Frankfurt nach zweiten Plätzen in den ersten Jahren ab 2017 durchgängig den Spitzen-Platz.
Für begleitende Kammermusik der Spitzenklasse sorgte Stella Marie Homberg (Violine) mit Klavierbegleitung von Karen Tanaka. Das Duo spielte Werke von Piazzolla: Café 1930, J.S. Bach: Grave aus 2. Violinsonate, Paganini: 24 Caprices for Violin – No. 19 und M. Ravel: Tzigane
Sieger in der 12- und 36-Monats-Wertung ist M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA aus Hamburg. Die Top-Platzierung in der 5- Jahreswertung belegt erneut ODDO BHF SE aus Frankfurt a.M.
Das beste Gesamtergebnis aller Teilnehmer erreichte M.M.Warburg mit zweimal Gold und einmal Bronze (Gesamtpunkte 269,3), dicht gefolgt vom Vorjahresbesten ODDO BHF mit 266,4 Punkten.
Die besten Vermögensverwaltungen müssen in drei unterschiedlichen Risikoklassen Top-Leistungen zeigen, um Spitzenplätze zu erreichen. Diese anspruchsvolle Aufgabe gibt den firstfive-Awards einen besonders hohen Stellenwert.
„Unsere Auswertungen werden auf Basis realer Depots vorgenommen. Die Datenbank der firstfive AG von rd. 180 Depots ist einzigartig und wir grenzen uns damit von Performanceprojekten oder Depotcontests anderer Institutionen ab. Diese haben eher den Charakter eines Börsenspiels und müssen mit der realen Vermögensverwaltung eines Anbieters nicht identisch sein“ betont Jürgen Lampe, Vorstand der firstfive AG.
Die kompletten Ergebnisse finden Sie in unserer Presse-Meldung
Für weitere Informationen steht jederzeit gern zur Verfügung:
Herr Jürgen Lampe: lampe@firstfive.com Tel.069 – 50 50 007 50
In der hier zu besprechenden Berichtswoche Nr. 7 vom 12. bis 16. Februar 2024 generierten die per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen einen Umsatz in Höhe von 1,67 Mio. Euro. Davon entfielen 1,29 Mio. Euro auf Käufe und 0,38 Mio. auf Verkäufe.
Dieser Verkaufsüberhang ging, wie unser Schaubild zeigt, größtenteils auf den Handel im Fondssegment zurück, auch der Bereich der Anleihen trug dazu bei, wenn auch deutlich weniger. Demgegenüber stellte sich bei Aktien ein deutlicher Verkaufsüberhang ein. Offenbar waren die Vermögensverwaltungen unseres Handelsausschnitts bei rekordhohen Aktienständen eher dazu geneigt, abzugeben und gegebenenfalls Kursgewinne zu realisieren, als in Aktien neu zu investieren.
In unserem Depotausschnitt für den Handel in der siebten Woche lag die Umsatzquote mit 2,55 Prozent nicht nur über dem Wert in der Vorwoche (1,47 %), sondern auch über dem langfristigen Durchschnittswert um die 2 Prozent. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote beträgt nun nach der 7. Woche 11,28 Prozent. Im Jahr 2023 stand diese Quote zu diesem Zeitpunkt bei 15,31 Prozent. D.h., dass der Handel Anfang des Jahres in 2023 etwas aktiver war als zu Beginn des Jahres 2024, aber nicht dramatisch.
Dem aktuellen Newsletter liegt ein Depotausschnitt mit einem Volumen von 65,63 Mio. Euro zugrunde. Der zu kommentierende Umsatz beläuft sich auf 1,67 Mio. Euro.
In der Woche vom 12. bis 16. Februar 2024 fiel in unserem Depotausschnitt ein Kaufumsatz in Höhe von 1,67 Mio. Euro an. Davon entfielen 1,11 Mio. auf Fonds – genauer auf einen Fonds, und der Rest auf Aktien und Anleihen (jeweils 0,09 Mio. Euro).
Bevor wir uns den Käufen der Berichtswoche widmen, wollen wir kurz an dieser Stelle auf die Performance der Depots eingehen, die firstfive laufend beobachtet. Und zwar auf zwei der vier Risikoklassen, die firstfive unterscheidet: die konservative und die moderat dynamische.
Ende der Woche 7 war der Index der konservativen Depots bei 164,18 Punkten angelangt. Zwei Wochen zuvor waren es noch 162,41 Punkte. Damit verbesserte sich auch die Performance seit Beginn des Jahres (YTD) von 1,48 auf 2,59 Prozent.
Auf der moderat dynamischen Indexskala kletterte der Messwert der Durchschnitts-Wertentwicklung im 2-Wochen-Zeitraum von 243,66 auf 247,70 Punkte. Der YTD-Wert steigerte sich von 2,29 auf 3,98 Prozent.
Kommen wir nun den Käufen in der hier zu besprechenden Berichtswoche. An erster Position in beiden Top-Käufe-Tabellen steht eine Investition in einen Fonds, den ODDO BHF Polaris Moderate DRW-EUR. Es handelt sich um einen defensiven Mischfonds, der maximal 40 Prozent in Aktien investieren darf.
In unserem Depotausschnitt der Berichtswoche Nr. 7 registrierten wir einen Verkaufsumsatz in Höhe von 0,38 Mio. Euro, die – wie schon in der Vorwoche – vollständig auf Aktien entfielen.
Am Donnerstag der Berichtswoche, am 15.2., veröffentlichte der britische Anbieter von Online-Datenbanken, digitalen Analysewerkzeugen und Buchpublikationen Relx seine jüngsten Quartalszahlen und damit zugleich die Zahlen für das Geschäftsjahr 2023. Nach Angaben von finanzen.ch erhöhte Relx 2023 seinen Vorsteuergewinn von 2,11 (im Vorjahr) auf 2,3 Mrd. Pfund. Das sei aber weniger gewesen als die Konsensschätzung der Analysten, die 2,55 Mrd. Pfund erwartet hatten.
Der Umsatz wuchs um 7 Prozent auf 9,16 Mrd. Pfund, hier hatten Analysten ebenfalls mit ein klein wenig mehr, nämlich mit 9,20 Mrd. Pfund gerechnet.
Die Unternehmensleitung teilte zudem mit, dass sie die Dividende von 54,6 auf 58,8 Pence pro Aktie anheben werde. Relx plant überdies, Aktien im Gesamtwert von 1 Mrd. Pfund zurückzukaufen.