Verkäufe

In Woche Nr. 13 setzten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes mit ihren Verkäufen 4,39 Mio. Euro um. Die verteilten sich auf Anleihen (2,61 Mio. Euro), und Aktien (1,78 Mio.).

In unserer Topverkäufe-Liste gemäß Volumen steht ein Verkauf von Biontech-Aktien auf Rang 4. Biontech – ausgeschrieben: „Biopharmaceutical New Technologies“ –dürfte allseits bekannt sein, auch wenn es in letzter Zeit einigermaßen still geworden ist um das Unternehmen. Vor ungefähr drei Wochen (12.03.2024) schrieb Marion Schlegel bei deraktionär.de: „Die Aktie von BioNTech hat zum Wochenstart ein klares Lebenszeichen von sich gegeben. Mehr als fünf Prozent konnte das Papier am Montag zulegen, nachdem die Mainzer angekündigt haben, auf der bevorstehenden Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR) klinische Studiendaten für ausgewählte Kandidaten aus ihrer Onkologie-Pipeline präsentieren zu wollen.

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Märkte und Favoriten

Verkaufsüberhang

In unserem Depotausschnitt für die 12. Berichtswoche fiel ein Umsatz in Höhe von 1,16 Mio. Euro an. Die erfassten Vermögensverwaltungen investierten in diesem Zeitraum insgesamt 0,28 Mio. Euro in Wertpapiere. Sie veräußerten zwischen dem 18. und 22. März Titel mit einer Gesamtsumme von 0,89 Mio. Euro. Das bedeutet anders gesagt: Der Verkaufsüberhang in der Berichtswoche war deutlich ausgeprägt, nachdem in den beiden Vorwochen Nr. 10 und 11 noch die Käufe gewichtiger gewesen waren. Wie unser Schaubild zeigt, entstand bei Aktien und Anleihen jeweils ein Verkaufsüberhang, wohingegen im Fondssegment die Käufe in der Gesamtabrechnung voluminöser waren.

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Umsätze und Quoten

Umsatzquote 1,57 Prozent

Die Umsatzquote hat sich im Vergleich zur Vorwoche in der Berichtswoche vom 18. bis 22. März wieder etwas erhöht. Sie betrug nämlich 1,57 Prozent, wohingegen sie in den beiden Wochen zuvor bei 1,14 (W. 11) bzw. 1,41 (W. 10) Prozent gelegen war. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote beträgt nun 18,17 Prozent. Das ist nicht dramatisch niedriger als im Vorjahr, denn nach Woche 12 / 2023 war dieser Wert auch „nur“ bei 22,07 Prozent. Der Umsatz in der hier zu besprechenden 12. Berichtswoche lag bei 1,16 Mio. Euro. Das Volumen des Depotausschnitts, der dem aktuellen Newsletter zugrunde liegt, beträgt 74,23 Mio. Euro.

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Käufe

Die von uns per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen investierten in der 12. Woche 0,28 Mio. Euro in Wertpapiere. Davon gingen 0,16 Mio. auf das Konto von Aktien und 0,12 Mio. fielen im Fondssegment an.

In der Berichtswoche positionierte sich ein Kauf von Aktien von Cadence Design Systems auf Rang 5 der relativen Top-Käufe. „Cadence Design Systems, Inc. ist ein US-amerikanischer Anbieter von EDA-Software mit Sitz in San Jose. Er gehört auf diesem Gebiet zu den größten Anbietern der Welt“ (Wikipedia). EDA ist die Abkürzung für Electronic Design Automation. Bei EDA geht es nicht nur um die optimale Ableitung von Wärme, die während des Rechenprozesses entsteht. Denn darüber schrieben wir im Kommentar zu den „1-Monats-Favoriten“, der sich auf Synopsys bezieht. Es geht bei EDA um viele andere Aspekte, die bei Konstruktion und Herstellung einer Integrierten Schaltung bzw. eines Chips zu beachten sind. Beide Firmen, Cadence Design Systems und Synopsys, sind Spezialisten für EDA-Software. Es gibt weitere nennenswerte Anbieter in diesem Bereich – etwa Siemens EDA mit Sitz in Plano, Texas – aber viele sind es nicht. Und es gibt auch einen einschlägigen Designer-Preis für EDA, den Phil Kaufman Award der Electronic System Design Alliance und des IEEE Council on Electronic Design Automation. Der letzte Deutsche, der diesen Preis erhielt, war der erste Träger dieses Preises im Jahr 1994: der Physiker Hermann Gummel (1923 bis 2022), der allerdings sein Forscherleben größtenteils in der stimulierenden Umgebung in den USA verbrachte.

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Verkäufe

In der 12. Woche summierten sich die Verkäufe auf 0,89 Mio. Euro. Davon entfielen 0,54 Mio. auf Aktien, 0,33 Mio. auf Anleihen und 0,02 Mio. auf Fonds.

Auf Rang 5 unserer relativen Verkäufeliste landete ganz ohne Zwischenfall die Aktie des Rüstungsunternehmens Lockheed Martin. Eine glatte Landung in diesem Gewerbe war nicht immer selbstverständlich. Das Unternehmen, das seit einer Fusion 1995 Lockheed Martin heißt, ist bekannt für eine ganze Reihe von Spezialgeräten zur Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Sie hören auf so bekannte Namen wie HIMARS, Patriot, C-130 Gunship oder auf F 35. Schaut man auf die Analystenbewertungen in den vergangenen 12 Monaten, dann war „Halten“ die mit Abstand am häufigsten genannte Empfehlung, gefolgt mit einigem Abstand von „Kaufen“; ganz wenige plädieren für „Verkaufen“. Dabei blieb der Kurs der Aktie bis auf wenige Ausnahmen immer mehr oder weniger deutlich hinter dem Kursziel der Analysten zurück.

Das mag nicht ungewöhnlich sein, außer man ist naiver Laie, der von einem Hersteller von Jagd- bzw. Mehrzweckflugzeugen erwartet, dass ein Bolide des Luftkampfes jedes Kursziel vom Himmel holt, es zumindest ein- und überholt, es von oben umkreist und dominiert – denn wozu sonst baut man Jagdflugzeuge?

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Märkte und Favoriten

Kaufüberhang

Der Umsatz im Depotausschnitt für den Zeitraum vom 11. bis 15. März betrug 0,62 Mio. Euro. Die mit diesem Ausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen kauften im genannten Zeitraum Wertpapiere in Höhe von 0,48 Mio. Euro und sie verkauften Titel im Wert von 0,14 Mio. Euro. Während wir bei Aktien einen deutlichen Kaufüberhang beobachteten, fiel dieser, wie das Schaubild zeigt, bei Festverzinslichen vergleichsweise bescheiden aus.

Käufe und Verkäufe von Aktien summierten sich zu einem Segment-Umsatz in Höhe von 0,42 Mio. Euro, wohingegen dieser Wert im Renten-Segment mit 0,20 Mio. Euro nicht einmal halb so groß war.

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Umsätze und Quoten

Umsatz bescheiden

Der Umsatz in der hier zu besprechenden 11. Berichtswoche war zwar verschieden im Vergleich mit dem in der 10. Berichtswoche. Dennoch bestand zwischen beiden Quoten ein enges Verhältnis: sie bauten auf den gleichen Ziffern auf, und die waren vor dem Komma gleich. Aber hinter dem Komma war es wie bei einem Zahlendreher: in der Berichtswoche betrug die Umsatzquote deutlich unterdurchschnittliche 1,14 Prozent, in der Woche zuvor waren es noch 1,41 Prozent. Der seit Jahresbeginn kumulierte Quoten-Wert stand Ende der Berichtswoche bei 17,14%. Der Wochenumsatz belief sich auf 0,62 Mio. Euro.

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Käufe

Die Vermögensverwaltungen unseres Ausschnitts investierten in der Woche vom 11. bis 15. März 0,48 Mio. Euro in Wertpapiere, überwiegend Aktien. Denn Aktien kamen in der 11. Berichtswoche auf einen Kaufumsatz in Höhe von 0,38 Mio. Euro, während Anleihen mit einer Summe von 0,10 Mio. Euro dazu beitrugen.

In der Berichtswoche waren Amazon-Aktien gefragt. Eine Vermögensverwaltung erwarb am Dienstag der Berichtswoche Anteilsscheine des Universal-Onlinehändlers. Von Marktbeobachtern wird dieser nach wie vor hoch geschätzt. Schaut man sich beispielsweise Analystenbewertungen der Amazon-Aktie über einen längeren Zeitraum an, dann gibt es hier praktisch nur eine Empfehlung: „Kaufen“. Das ist der Konsens der Analysten bis zum heutigen Tage, den kaum jemand in Frage zu stellen scheint. Seit einem Jahr geht der Kurs der Aktie im Trend nach oben, die aktuell bei 175 USD notiert. Der Kurs der Aktie war allerdings auch schon höher, im Juli 2021 ging es auf über 188 USD. Aber Analysten (man sieht es an den Kurszielen) und auch andere Marktbeobachter rechnen damit, dass Amazon diese Marke bald knacken könnte. Beitragen könnte dazu auch, so Andreas Deutsch („Amazon: Neue Rabattschlacht als Kurstreiber?“, 18.3. in Der Aktionär), der am Mittwoch, 20.März, startende „Big Spring Sale“, „an dem Amazon-Kunden in Nordamerika sechs Tage auf Schnäppchenjagd gehen können.

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Verkäufe

In der Berichtswoche war das Verkaufsvolumen in unserem Depotausschnitt mit 0,14 Mio. Euro nicht gerade üppig. Die erfassten Vermögensverwaltungen hatten wenig Kauflaune (siehe Käufe), aber sie hatten noch weniger Verkaufslaune. Im Rentensegment fiel ein Verkaufsumsatz in Höhe von 0,10 Mio. Euro an, im Aktiensegment waren es 0,04 Mio. Euro.

KI wird meistens in Zusammenhang mit dem anhaltenden Kursaufschwung gesetzt. Aber wie bei allen Innovationen handelt es sich auch bei KI – sofern sie die hochgesteckten Erwartungen erfüllt – um schöpferische Zerstörung. Etwas entsteht, das sich als besser erweist. Dafür weicht anderes, das nicht mithalten kann. Bei KI ist es häufig NI, also natürliche Intelligenz, die nicht unbedingt im oberen Grenzbereich eingesetzt wird. Ein Beispiel: Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna setzt Medienberichten zufolge stark auf generative KI im Kundenservice. Das trifft klassische Call-Centers, die bislang auf NI setzen, d.h. auf die natürliche Intelligenz des Menschen. Darunter leidet offenbar auch der französische Anbieter von Call-Centers und Kundenservices Teleperformance.

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Märkte und Favoriten

Aktienwoche

„Die Aktie“ als Assetklasse war in der Berichtswoche vom 04. bis 08. März 2024 die große Dominatorin im von uns erfassten Handel. Vom Umsatz in unserem Depotausschnitt für den Newsletter in Höhe von 1,81 Mio. Euro entfielen 1,74 Mio. Euro oder 96 Prozent auf Aktien, der Rest auf eine Anleihe. Da sowohl im Aktien- wie auch im Rentensegment die Käufe überwogen, registrierten wir für die Berichtswoche einen Kaufüberhang: Das gesamte Kaufvolumen belief sich auf 1,05 Mio. Euro, das gesamte Verkaufsvolumen auf 0,76 Mio. Euro.

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